Schwierigkeitsgrade

Einleitung

Eine Beurteilung des Schwierigkeitsgrades ist eher nur schwer möglich, da das empfinden der Schwierigkeit vom jeweiligen Bergsteiger abhängt.
Darüberhinaus stellt sich auch noch die Frage, wann ist eigentlich ein Klettersteig ein Klettersteig? Sind doch die Übergänge vom Wandern zum Klettern fliessend.
Um doch eine Einteilung vornehmen zu können gibt es die UIAA-Skala (Union Internationale des Associations d'Alpinisme). Diese Skala ist nach Schwierigkeitsgraden geordnet und ist nach oben hin offen. Die Skala richtet sich nach dem höchsten bisher frei gekletterten Schwierigkeitsgrad und wurde in den vergangenen Jahren stetig erweitert.

Schwierigkeitsgrade

  • Grad I
    • Geringe Schwierigkeit. Es ist die einfachste Form des Kletterns. Für diese Einstufung sollte man schon Schwindelfrei sein. Wobei die Hände zur Unterstützung genommen werden. Anfänger müssen man Seile gesichert werden.
  • Grad II
    • Mässige Schwierigkeiten. Ab hier beginnt die Kletterei mit der Drei-Punkt-Haltung
  • Grad III
    • Mittlerer Schwierigkeitsgrad. Ab hier beginnt die Zwischensicherung an exponierten Stellen. Der Kraftaufwand wird an senkrechten Stellen gefordert. Nur geübte Kletterer schaffen diese Passagen noch ohne Sicherung.
  • Grad IV
    • Grosser Schwierigkeitsgrad. Ab hier beginnt die verschärfte Kletterei. Gute Klettererfahrung sind hier unabdingbar. Es bedarf meist mehrerer Zwischensicherungen an Kletterstellen. Auch geübte Kletterer ben?tigen hier bereits ein Seil.
  • Grad V
    • Sehr hoher Schwierigkeitsgrad, mit zunehmender Anzahl an Zwischensicherungen. Hier braucht man unbedingt eine grosse Erfahrung an Klettertechnik. Solche hochalpinen Routen gehören schon zu den grösseren Unternehmungen in den Gebirgen dieser Erde.
  • Grad VI
    • überaus grosser Schwierigkeitsgrad.Hier erfordert die Kletterei ein überdurchschnittliches Können und hervorragenden Trainingsstand. Abschnitte dieses Schwierigkeit können in der Regel nur bei guten Bedingungen absolviert werden.

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