Bitburg in der Eifel

  • Einwohnerzahl: 12.942
  • Höhe: 320  ü. NN
  • Region: Eifel
  • Postleitzahl:  54634
  • Vorwahl:  06561
  • Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm

Geschichte der Stadt Bitburg

Bereits vor fast 2000 Jahren entstand hier an der römischen Süd-Nord-Heerstraße (Lyon-Metz-Trier Köln) eine kleine Siedlung, die sich in der Folge zu einem handwerklichen und gewerblichen Zentrum entwickelte.
Nach der Zerstörung des Vicus Beda im 3. Jahrhundert errichteten die Römer um 330 n. Chr. ein wehrhaftes, etwa zwei Hektar umfassendes Straßenkastell. Teile des römischen Mauerringes sind heute noch im Stadtbild zu sehen (Römermauer).
In das Rathaus und das Pfarrhaus Liebfrauen sind römische Mauertürme einbezogen. Außerdem zeugt ein archäologischer Rundweg "Römisches Bitburg" von dieser Epoche.
Als erste schriftliche Erwähnung Bitburgs gilt eine fränkische Urkunde aus dem Jahr 715, in der die Stadt als "castrum bedense" bezeichnet wird. Im Jahre 1262 verlieh Heinrich, Graf von Luxemburg und Laroche, Markgraf zu Arlon, genannt "der Blonde", Bitburg die Stadtrechte.
Seit der zweiten Hälfte des 10.Jahrhunderts gehörte Bitburg zur Grafschaft (seit 1354 Herzogtum) Luxemburg. Als Teil Luxemburgs kam Bitburg 1443 an das Herzogtum Burgund, ab 1506 zu den spanischen, ab 1714 zu den österreichischen Niederlanden und 1792 unter französische Verwaltung.
Nach dem Wiener Kongress (1815) wurde die Stadt von Luxemburg abgetrennt und gehörte fortan zu den Rheinprovinzen Preußens. Die Preußen machten Bitburg zur Kreisstadt des Kreises Bitburg, der nach der Verwaltungsreform 1969 zum Landkreis Bitburg-Prüm, dem flächengrößten Kreis in Rheinland-Pfalz, wurde.
Die Stadt Bitburg hat mancherlei Not infolge von Kriegswirren über sich ergehen lassen müssen und erlitt mehrere Male im Laufe des Mittelalters schwerste Zerstörungen. Die schlimmsten Schäden aber musste die Stadt am Heiligen Abend des Jahres 1944 erleben, als die alliierten Streitkräfte gezielte Luftangriffe flogen und die Stadt bombardierten. In Wehrmachtsberichten hieß es, Bitburg sei eine "tote" Stadt.
Doch die Bitburger trotzten allen Stürmen der Geschichte und bauten ihre Stadt immer wieder auf. So entstand in den letzten Jahrzehnten das moderne Gesicht Bitburgs.
Zu allen Zeiten war in Bitburg Militär stationiert. Dies änderte sich auch nach dem 2. Weltkrieg nicht. Es wurde eine französische Kaserne eingerichtet, die im Jahre 1985 von den Amerikanern übernommen wurde.
Die Amerikaner unter hielten seit Anfang der 50er Jahre einen Militärflugplatz am Rande der Stadt. Insgesamt waren dort bis zu .12.500 Amerikaner stationiert. Dieser Flugplatz, der bis zuletzt noch über 600 deutsche Zivilangestellte beschäftigte, wurde zum 30.09.1994 geschlossen. Auf dem Gelände haben in der Zwischenzeit weit über hundert Unternehmen Grundstücke gekauft und entsprechende Betriebsstätten dort angesiedelt. Die amerikanische Wohnsiedlung mit ihren rund 1.200 Wohnungen wurde vom benachbarten US-Militärfluglatz Spangdahlem übernommen.
1965 feierte die Stadt ihr 1250-jähriges Jubiläum. Seitdem findet jedes Jahr am 2. Wochenende im Juli das "Europäische Folklore-Festival" (bis 1993 "Europäisches Grenzlandtreffen") statt, das sich im Laufe der Jahre zum größten Folklorefest in Deutschland entwickelt hat. Seit 1817 wird unter Verwendung Eifeler Quellwassers das weltweit bekannte Bitburger Pils gebraut. Die Bitburger Brauerei zählt zu den größten deutschen Privatbrauereien.
Ein weiteres einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Stadt war der Besuch des ehemaligen amerikanischen Präsidents Ronald Reagan und des damaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl im Jahre 1985. Damals stand Bitburg für einigen Wochen im Mittelpunkt der Weltpresse, da die beiden Regierungschefs sich auf dem Bitburger Ehrenfriedhof "Kolmeshöhe" trafen, auf dem neben über 2.000 gefallenen Soldaten auch einige jugendliche Mitglieder der Waffen-SS begraben liegen.
In jüngster Zeit sorgt die Stadt aufgrund ihrer erstaunlichen Entwicklung nach dem Abzug der Amerikaner für Furore, "Bauboom" und "wirtschaftliche Blüte" sind nur einige Schlagwörter, mit denen die Medien über Bitburg berichten.

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Sehenswürdigkeiten im Bitburger & Speicherer Land

Kunsthaus Eschbachhof

Landschaftlich reizvoll gelegen bietet der Eschbachhof in Baustert bei Bitburg eine reichhaltige Auswahl an bäuerlichen Kunstwerken: liebevoll aufgearbeitete Möbel, selbstgefertigte Gestecke und Kränze, traditionelle Bauernmalereien und vieles mehr. Der Jahreszeit entsprechend präsentiert das Haus eine Ausstellung auf einer Fläche von 250 qm. Eine ganzjährige Weihnachtsausstellung kann im ehemaligen Stallgebäude besichtigt werden. Der Eschbachhof ist Di.-Fr. von 14:00-18:00 Uhr, samstags von 10:00-14:00 Uhr geöffnet. Gerne empfängt die Inhaberin, Frau Mathes, auch Gäste außerhalb der o.g. Öffnungszeiten. Anmeldung unter der Tel.-Nr. 06527-1003 oder 933888,

Kunsthaus Eschbachhof
Eschbach 11
54636 Baustert
Tel.: 06527-933888
Internet: www.eschbachhof.de

Stausee Bitburg

Der 35 Hektar große Stausee zwölf Kilometer nordwestlich von Bitburg ist mit seinem reichhaltigen Freizeitangebot zum touristischen Zentrum der Südeifel geworden. Beim Rudern, Paddeln, Nordic Walking und Angeln kommen Sportler und Erholungssuchende voll auf ihre Kosten.
Die große Fontäne im See ist (an Wochenende im Frühjahr bis Herbst) Blickfang für zahlreiche Besucher. Für einen schönen Aufenthalt sorgen auch der Kiosk und ein Biergarten sowie Spielplätze für die Kleinen. Zum Wandern laden gute Wege, die nachts entlang des Sees sogar beleuchtet sind.

Das direkt am Stausee gelegene Dorint Hotel ergänzt die Freizeitmöglichkeiten: Mountainbike-Verleih, Kletterwand, Hochseilklettergarten Tennishalle, Schwimmbad, Sauna und Schönheitsfarm. Hier beginnt auch einer der schönsten Wanderwege der Eifel. Die herrliche Wanderlandschaft zieht sich entlang der Prüm bis nach Waxweiler (ca. 15 km).

Gewässerlehrpfad Echtersbachtal

Der Gewässerlehrpfad in Brecht bei Bitburg erläutert die Notwendigkeit eines schonenden Umgangs mit unseren Gewässern und gibt gleichzeitig grundlegende Informationen über Funktionen und Zusammenhänge dieses Lebensraumes. Auf einer fast zwei Kilometer langen Waldstrecke befinden sich insgesamt zwölf Infotafeln. Die Informationen basieren auf gründlichen, vor Ort durchgeführten Untersuchungen.

Bitburger Brauerei

Die Bitburger Brauerei, 1817 in der Südeifel gegründet, zählt zu den bedeutendsten Premium-Brauereien Deutschlands. Mit über 4 Millionen Hektolitern ist Bitburger eine der größten nationalen Pilsmarken. Herausragend ist ihre Position in der Gastronomie, wo Bitburger Premium Pils mit seinem fassfrischen Geschmack seit Jahrzehnten die Spitzenposition einnimmt. Bitburger ist das meistgezapfte Pils an deutschen Theken. Weltweit führen über 46.000 Gastronomieobjekte Bitburger Pils.

Das Produktsortiment, bestehend aus Bitburger Premium Pils, Bitburger Alkoholfrei und Bitburger Light, wird seit 2005 durch Bitburger Radler ergänzt. Im selben Jahr wird die bekannte Produktfamilie durch den Markenbereich Bit verstärkt, der mit seinen innovativen Produkten eine junge, moderne Zielgruppe mit Lust auf unkonventionellen Biergenuss anspricht. Erste Produkte des neuen Markenbereichs sind das milde Bit SUN und der Biermix Bit PASSION mit der Geschmacksnote des Granatapfels.

Verbundenheit zur Heimat und Natur
Trotz des stetigen Wachstums und der damit verbundenen Ausweitung der Kapazitäten hat das Unternehmen seine Verbundenheit zur Heimat und Natur nie verloren. Einen Großteil der Rohstoffe bezieht die Brauerei seit jeher aus der Eifel. Reines Wasser aus eigenen, ca. 300 Meter tiefen Brunnen wird direkt aus den Gesteinsschichten der Bitburger Trias-Mulde gefördert. Braugerste, der Rohstoff für Malz, kommt für die Brauerei nicht nur aus den besten Anbaugebieten Deutschlands, sondern auch aus den Höhenlagen der Eifel. Weltberühmt ist der Bitburger Siegelhopfen - er wird exklusiv für Bitburger angebaut und hat innerhalb von 12 Jahren zwei Silber- und fünf Goldmedaillen des Bundesministeriums für Landwirtschaft erhalten. Diese Rohstoffe - verbunden mit umweltfreundlicher Technik und konsequenter Qualitätskontrolle - bilden den Grundstein des unternehmerischen Erfolgs. Dabei erfolgt die Produktion unter größtmöglicher Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit. Für dieses umfassende Umweltengagement erhielt die Bitburger Brauerei den Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz. 

Offene Türen für Besucher
Auf dem historischen Brauerei-Gelände in Bitburg-Nord steht das Besucher-Center. Von hier starten die Besucherführungen, jeweils montags bis donnerstags nach Vereinbarung. 40.000 Gäste pro Jahr erhalten hier Informationsmaterial rund um Bitburger und beginnen die Brauereiführung mit einer Filmvorführung im Kinosaal. Die anschließende Führung durch die Braustätte in Bitburg-Süd dauert ca. zwei Stunden und endet mit einer Verkostung.

Bitburger Brauerei Th. Simon
An der Römermauer
54634 Bitburg
Tel.: 06561/142497
www.bitburger.de

Kulturzentrum Haus Beda

Im Kulturhaus Beda, bei dessen Name die keltisch-römischen Bezeichnung für die Stadt Bitburg Pate stand, können Sie neben den angebotenen Kulturveranstaltungen eine Ausstellung mit zahlreichen Plastiken und Werken von Künstlern aus dem Eifel-Ardennen-Raum besichtigen.
Im Eifel-Ardennen-Museum sind über 80 Bilder des Eifelmalers Fritz von Wille sowie zahlreiche Arbeiten der ehemaligen Meisterschule für Malerei in Kronenburg ausgestellt. Beachtung verdienen auch die gezeigten römischen Mosaike aus der "Villa rustica".
Öffnungszeiten: Ausstellungen: Mo-Fr 15:00 - 18:00 Uhr; So/Feiertag: 14:00 - 17:00 Uhr
Die "Fritz von Wille" - Sammlung können Sie dienstags von 14.00 - 17.00 Uhr und nach vorheriger Anmeldung besuchen.

Kulturzentrum Haus Beda
Bedaplatz
54634 Bitburg
Tel.: 06561-96450
haus.beda(AT)t-online.de

Kreismuseum Bitburg - Prüm

Wie war das eigentlich, früher in der Eifel? Als Bauer, Bäuerin, Magd und Knecht, als Kinder, Onkel, Tanten und die Großeltern alle noch aus einer einzigen großen Schüssel die dampfende Suppe löffelten?
Das Kreismuseum zeigt, wie es damals zuging. Seit seiner Neueinrichtung 1998 erzählt es in 20 Ausstellungsräumen vom Leben auf dem Land. Mit regelmäßigen Sonderausstellungen bietet das Museum außerdem immer wieder neue Einblicke in Geschichte und Kultur der Eifel. Die ständige Ausstellung wird immer wieder durch interessante Zusatzausstellungen ergänzt.

Museumsführer für Kinder
Für Kinder gibt es einen spannenden Museumsführer: "Johanna fällt aus dem Rahmen" erzählt die Geschichte von einem Mädchen aus der Zeit vor 100 Jahren und führt Kinder vom 3.-6. Schuljahr spielerisch durch das Museum.

Das Kreismuseum Bitburg-Prüm ist eingebunden in die Touristische Route "EifelLand & Kultur" (www.eifel-route.de) und in die "Straße der Römer" (www.strasse-der-roemer.de).

Kreismuseum Bitburg-Prüm
Trierer Straße 15
54634 Bitburg
Tel.: 06561-683888
Fax : 06561-683889
info(AT)kreismuseum-bitburg-pruem.de
www.kreismuseum-bitburg-pruem.de

Archäologischer Rundweg

Der Archäologische Rundweg erschließt wertvolle Überreste des einstigen römischen Vicus Beda. Die noch sichtbaren Mauerreste des spätantiken Kastells, die teils im römischen Originalzustand, teils in ihrer mittelalterlichen Umbildung erhalten sind, vermitteln dem Besucher eine Vorstellung vom römischen Bitburg und seiner Funktion.
Der Rundweg bietet seinen Besuchern auf 16 Stationen einen hervorragenden Eindruck vom einstigen Straßenkastell. Wandelt man auf den Spuren der Römer, die Bitburg vor über 2000 Jahren gründeten, so erlebt man einen Hauch von Geschichte an Original-Schauplätzen.
Ein Modell des römischen Kastells steht im Foyer des Rathauses. Einen kostenlosen Flyer sowie ein ausführliches (kostenpflichtiges) Begleitheft gibt es bei der Tourist-Information Bitburger Land. Führungen über den Archäologischen Rundweg im Rahmen einer "Römischen Stadtführung" sind auf Anfrage möglich. Kosten 75,00 €/Dauer etwa 1,5 Stunden.
Der Archäologische Rundweg ist eingebunden in die Touristische Route "EifelLand & Kultur" (Eifel Tour) und in die "Straße der Römer" (Web).

 Bierbrunnen

Vor der Brauerei und neben dem Brauereiausschank "Simonbräu" steht der Bierbrunnen, der 1937 von dem Mayener Bildhauer Prof. Burger geschaffen wurde. Der Brunnen stand ursprünglich auf dem Marktplatz, wurde aber nach dem 2.Weltkrieg am Sudhaus der Brauerei aufgestellt.

Der Gäßestrepper Brunnen

Der "Gäßestrepper"-Brunnen in der Hauptstraße (Fußgängerzone) ist eine von zahlreichen Skulpturen, die die Innenstadt optisch beleben. Er bezieht sich auf die Stadtlegende, wonach Bitburg während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) von schwedischen Söldnertruppen belagert wurde. Der Versuch, die Stadt auszuhungern, schlug fehl, weil die hungrigen aber auch gewitzten Bitburger zu einer Finte griffen: Die Kinder und Jugendlichen zogen (streppen) sich die Felle der in der Not geschlachteten Ziegen (Gäße) über. So verkleidet über die Stadtmauer laufend gauckelten sie den Belagerern nicht vorhandenen Überfluß an Nahrung vor. Die Schweden zogen ab, die Stadt war gerettet.

Der Pferdemarkt

Bei der Bronzeplastik (am Pferdemarkt) des Bitburger Bildhauers Roger Delleré handelt es sich um eine figürliche Umsetzung des Themas Pferdehandel. Sie soll an die Zeiten erinnern, als regelmäßig abgehaltene Pferde- und Viehmärkte noch zum alltäglichen Geschehen in der Stadt zählten und einen wesentlichen Beitrag zu ihrem wirtschaftlichen Gedeihen leisteten. Das Kunstwerk stellt zwei Bitburger "Originale", Schillings Klaus und Jäschkes Fritz, als Käufer und Händler beim Pferdehandel mit Handschlag dar.

Treverer Pferde

Vor der Kreisverwaltung in der Trierer Straße erinnert eine große Bronzestatue an die keltische Vergangenheit des Landes. Die von der Künstlerkolonie Weißenseifen geschaffene Statue stellt einen reitenden Treverer dar. Die Treverer, ein keltischer Volksstamm, besiedelten unseren Raum, als Cäsar mit seinen Legionen um 50 v. Chr. das Gebiet westlich des Rheins besetzte. Sie galten als geschickte Pferdezüchter.

Glockenspiel in der Fußgängerzone

Am oberen Ende der Fußgängerzone steht der Glockspielturm, der vom Gewerbeverein Bitburg gespendet wurde. Wenn er sich öffnet, zeigen sich im Inneren Figuren, die das handwerkliche Leben in Bitburg darstellen.

Barockschlösschen Waisenhaus

Dieses hübsche ehemalig mittelalterliche "Schmuckschlösschen" aus der Zeit des Barocks wurde um 1750 erbaut. Seit 1960 beherbergt es verschiedene Arten von Schulen, im vergangenen Jahrhundert diente es vorübergehend als Waisenhaus - daher der Titel.
Zur Zeit ist eine Schule für Behinderte im Schloss untergebracht. Nebenan wird Ihnen eine wunderschöne Parkanlage geboten, die Sie zu einem Spaziergang einmal besuchen sollten. 

Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche neben dem Rathaus ist auf der beherrschenden Anhöhe der Ansiedlung erbaut. An dieser Stelle stand in vorchristlicher Zeit mit Sicherheit eine römische Kultstätte. Die Liebfrauenkirche birgt in ihrer Bausubstanz die Reste verschiedener früherer Bauwerke. Ursprünglich muß hier ein romanisches Kirchengebäude gestanden haben, danach entstand ein gotischer Bau, der als einschiffige Saalkirche errichtet wurde. Im 15. und 16. Jahrhundert erfolgten verschiedene Erweiterungen. In den Inflationsjahren 1922/23erhielt die Kirche einen neubarocken Anbau an der Südseite. In der Liebfrauenkirche schmückt eine Muttergottesstatue den Hochaltar. Die Statue ist eine Nachbildung der Luxemburger Madonna.

Ehrenfriedhof Kolmeshöhe

Der Ehrenfriedhof Kolmeshöhe, eine Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege, fand weltweites Interesse, als der amerikanische Präsident Ronald Reagan zusammen mit Bundeskanzler Kohl am 5. Mai 1985 Bitburg aufsuchte und am Turm des Friedhofs einen Kranz niederlegte.
Grund für Aufregung sorgte die Tatsache, dass auch Angehörige der Waffen-SS hier begraben sind.

Heimatmuseum Speicher

Im Heimatmuseum sind neben Speicherer Töpferwaren historische Webstühle, Spinnräder und viele weitere heimatkundliche Kostbarkeiten zu besichtigen. Daneben ist die Sammlung alter Dichtungen von regionalen Dichtern und Künstlern besonders interessant. Im Kellergeschoß befindet sich das alte Amtsgefängnis,ein Luftschutzraum, eine alte Schnapsbrennerei, eine alte Schmiede und eine Sammlung unter dem Motto "Not macht erfinderisch".
Desweiteren kann hier die Dauerausstellung "Nie wieder Krieg" besucht werden.

Heimatmuseum Speicher
54662 Speicher
Tel.: 06562-2023

Römische Villa Otrang

Eine der am besten erhaltenen römischen Landsitze ist die Villa Otrang bei Fließem. Rund fünf Kilometer nördlich an der antiken Heerstraße von Trier nach Köln gelegen. Die ca. 1700 Jahre alte Villa umfaßte auf ungewöhnlich großer Fläche 66 Räume. Von der einstigen Pracht zeugen heute noch vier originale Mosaikböden.
Die "Villa Rustica" wurde in mehreren Ausbauphasen vom 2. bis 4. Jahrhundert errichtet. Sie war in damaliger Zeit ein großer, repräsentativer Wohnbau. Neben Bädern, Säulenhallen und -gängen und einer ausgedehnten unterirdischen Warmluftheizung gab es einen Wirtschaftshof mit außergewöhnlich großen Ausmaßen. Die Heizungsanlage und Bäder sind teilweise noch erhalten. Von den Räumlichkeiten und Prunkfassaden sind leider nur noch die Grundmauern zu sehen.
Eine Attraktion für den Besucher stellen vor allem die vier original römischen Mosaike dar, die einen ungewöhnlichen Reichtum an Ornamenten und Tierabblidungen zeigen. 

Öffnungszeiten: April bis September täglich 10:00 bis 18:00 Uhr, Oktober bis November und Februar bis März täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr, montags, Dezember u. Januar geschlossen

Verwaltung Römische Villa Otrang
Otranger Straße
54636 Fließem
Tel.: 06569-963245
Fax : 06569-963246

Burg Rittersdorf

Die rund 700 Jahre alte, nahezu unverfälscht erhalten gebliebene Burg Rittersdorf liegt drei Kilometer nördlich von Bitburg im gleichnamigen Eifelort und zählt zu den wertvollsten Kulturgütern in Rheinland-Pfalz. Die Burg, heute Herberge eines Restaurants und eines kleinen Heimatmuseums, bildet regelmäßig die Kulisse für große Rittermahle. Im Rittersaal werden standesamtliche Trauungen durchgeführt.

Burg Rittersdorf
Bitburgerstraße 30
5463 Rittersdorf
Tel.: 06561/96570
Fax : 06561/9657-16
info(AT)burg-rittersdorf.de
www.burg-rittersdorf.de

Schloss Hamm

Schloss Hamm - die größte der noch bewohnten Eifelburgen. Diese spätmittelalterliche Wehranlage aus dem 14. Jahrhundert in Hamm bei Bitburg bietet Ihnen ganz besondere Möglichkeiten: Wer Interesse hat, kann sich in der Kapelle trauen oder seine Kinder taufen lassen, im Rittersaal speisen, tanzen und sogar Geburtstage und Jubiläen feiern, im Innenhof einen Sektempfang geben und vieles mehr. Wohnen in zwei Ferienwohnungen möglich.

Schloss Hamm
Dr. Gräfin Eva von Westerholt
54636 Hamm
Tel.: 06569/963536
schloss.hamm(AT)t-online.de
www.schlosshamm.de

Burg Dudeldorf

Die heutige Burg Dudeldorf erscheint als eine zweiflügelige Herrenhausanlage aus dem 18.Jahrhundert mit einem etwas älteren schweren dreigeschossigen Turm auf der Südwestecke. Vermutlich handelt es sich bei diesem um den einzigen Überrest von ursprünglich zwei Burganlagen, die es in Dudeldorf gegeben haben muß. Der Ursprung der Burg Dudeldorf kann jedoch nicht mehr klar rekonstruiert werden. Das Geschlecht derer von Dudeldorf, das die zwei Burgen in Dudeldorf besaß, starb Mitte des 14.Jahrhunderts aus. Im Jahr 1582 fiel ein Teil der Herrschaft Dudeldorf durch Erbschaft an Gottfried Braun von Schmidtburg. 1734/35 ließ Heinrich Braun von Schmidtburg die Burg, damals "Nassauisches Haus" genannt, grundlegend umbauen. Von der alten Burg blieben lediglich der Turm und Teile der Burgmauer erhalten.
Ein Teil der Burg befindet sich heute im Besitz einer privaten Eigentümergemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Burg als Ort kultureller Veranstaltungen zu etablieren.

Burg Dudeldorf
54647 Dudeldorf
Tel.: 06565-933446
mail(AT)burg-dudeldorf.de
www.burg-dudeldorf.de

 

Grablegungsgruppe Spangdahlem

Die auf dem Nikolausberg in Spangdahlem stehende Kapelle beherbergt eine kulturhistorische Besonderheit. Hier befinden sich drei Skulpturengruppen: die Grablegungsgruppe aus dem Jahr 1643, die Beweinungsgruppe (auch "Heiliges Grab" genannt) und die um 1750 entstandene Auferstehungsgruppe. Der Weg zur Kapelle ist durch zahlreiche Sandstein-Bildstöcke gesäumt.
Die Kapelle mit dem romanischen Turm mit der Sonnenuhr ist ein Rest der Nikolauskirche aus dem 12. Jahrhundert.

„Langmauer“ oder „Landmauer“ bei Herforst

Während der römischen Herrschaft bildete sich in der Zeit um 350 n. Chr. die sog. Latifundienwirtschaft, das bedeutet die Bewirtschaftung eines „ausgedehnten Grundstückes“. Zur damaligen Zeit wurden u.a. Teile der heutigen Gemarkungen von Orenhofen, Speicher Herforst und Spangdahlem, also der westlichen Teil der Verbandsgemeinde Speicher, zu einer solchen Latifundie zusammengefasst.
Eine Mauer, die sog.„Langmauer“ umfasste ein Gebiet von etwa 220 qkm Grundfläche. Sie erstreckte sich beiderseits der unteren Kyll von Trier bis in die Höhe von Kyllburgweiler.
Im Gemeindewald Herforst, dem sog. „Arenbergischen Forst“ sind noch Reste dieser Mauer als Steinwall mit Fundamenten im Original bis zu einer Höhe von 1 m erhalten. Nach heutigem Wissensstand betrug die Gesamtlänge dieses spätantiken, römischen Baudenkmals ca. 72 km; sie war 2 – 3 m hoch, 70 – 80 cm breit und mit halbrunden Steinen, den Halbwalzen, abgedeckt. Als Baumaterial wurde seinerzeit der heimische Sandstein benutzt. Am Ortseingang von Herforst kann ein Stück dieser Mauer als Rekonstruktion besichtigt werden. Ausführung, Lage und Richtung entsprechen dem Original. Mit einbezogen in die Nachbildung sind auch Kopien der bei den Befundgrabungen entdeckten PEDATURA-Steinen, auf denen spätrömische Inschriften zu lesen sind.

Museum von freher

 Wenn Sie in Bickendorf verweilen, sollten Sie nicht versäumen, dem privaten Heimatmuseum "von freher" ("von früher") der Familie Schons einen Besuch abzustatten.
Hier können Sie mehr als 1.000 Gegenstände aus der Eifeler Vergangenheit anschauen. Sie sehen unter anderem eine voll eingerichtete alte Küche, eine einzigartige Sammlung von Waffeleisen, viele Haushaltsgeräte, eine große Waagensammlung, eine Obstbrennerei, Geräte der Imkerei, der Milchwirtschaft und des Getreidebaus, ebenso wie Werkzeuge für die Leinenherstellung (aus Flachs) oder das Seiledrehen.
Darüber hinaus gibt es viele Handwerkzeuge verschiedener Berufe zu sehen, eine große Fallenausstellung und Prangergeräte.
Die gesamte Ausstellung des Museums können Sie nur bei einer persönlichen Führung mit den Inhabern Dieter und Brigitte Schons erfahren. Zum vollen Programm gehört neben der Führung das Essen von Waffeln, die frisch am Holzkohlefeuer zubereitet werden. Zum Trinken gibt es Viez (Eifler Apfelwein) und auf Wunsch verschiedene Obstbrände.
Die Führung, die nur für Gruppen von ca. 12 - 20 Personen vorgesehen ist, kann auch ohne Verpflegung gebucht werden. Eine telefonische Terminvereinbarung ist erforderlich.

Museum von freher
Familie Dieter Schons
Burgstraße 10
54636 Bickendorf
Tel.: 06569/236 oder 0175/8077409

Plewa-Töpferei

Das Töpfereimuseum der Sammlung Jacob Plein.-Wagner befindet sich in den Räumen der PLEWA-Werke GmbH. Zu erleben sind 200 Jahre Keramikgeschchte mit römischer, mittelalterlicher und neuzeitlicher Töpferware.
Die Töpferwerkstatt kann besichtigt werden. Hier wird die traditionelle salzglasierte Eifelkeramik hergestellt und zum Kauf angeboten.
Öffnungszeiten: Mo - Do von 8 bis 17 Uhr, Fr von 8 bis 12 Uhr
Individuelle Gruppenführungen nach vorheriger Anmeldung.

Plewa Werke
Merscheider Weg 1
54662 Speicher
Tel.: 06562/630
www.eifelkeramik.de

Eifelpark Gondorf

In den Bergwäldern des Kylltales liegt der beliebte Wild- und Erlebnispark "Eifelpark". Der Bergwildpark mit der berühmten Bärenschlucht sowie weiteren Attraktionen rund um die Natur erweist sich als besonderes Erlebnis für den Besucher.
Steigen Sie ein in eine neue Welt, die Welt des Eifelparks. Faszinierende Naturschauspiele, lustige Shows, lehrreiche Ausstellungen und spannende Abenteuer erwarten Sie auf über 750.000 qm im Eifelpark. Erleben Sie im großen Wildpark hautnah Bären, Luchse und Steinböcke, Murmeltiere und andere Wildtierarten. Lassen Sie sich begeistern von der Eleganz der Greifvögel in der Freiflugschau. Besichtigen Sie Adler, Falken oder Uhus über einen Rundweg vorbei an den Volieren.
Sie wollen das große Kribbeln im Bauch? Viel Spaß beim freien Fall im Rutschenparadies, auf dem neuen Eifel-Coaster (Allwetterbahn) oder bei einer rasanten Fahrt mit der Achterbahn. Entspannung pur bietet Ihnen anschließend eine gemütliche Fahrt mit dem Eifel-Express quer durch den Park - so entgeht Ihnen keine Attraktion.
Öffnungszeiten: Der Eifelpark ist ab 9:30 Uhr und je nach Saison bis 17.00 Uhr oder 18.00 Uhr geöffnet. Außerhalb der Saison ist nur der Wildpark geöffnet von 10 - 16 Uhr.
Kosten: In der Saison 2007: Erw. 13,00 Euro, Kinder (4-14 J.) 9,00 €, Besucher ab 65 J. 11,00 €. Gesonderte Preise gibt es für Schulklassen (7 €) und Kindergärten (5 €). Familienkarte 38,00 €.

Eifelpark Gondorf
Weißstr. 12
54647 Gondorf
Tel.: 0 65 65 - 95 66 33
Fax : 0 65 65 - 95 66 44
info(AT)eifelpark.de
www.eifelpark.de

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Freizeitangebote

Kartbahnen Bitburg

Kartfahren macht Spaß. Und ganz besonders in Bitburg, denn hier gibt es zwei Kartbahnen.
Das "Kartdrom" mit seiner Hallen- und Außen-Kartbahn ist zu einer beliebten Freizeitattraktion in Bitburg geworden.
Öffnungszeiten:
Täglich ab 15.00 Uhr, Samstags (und in den Schulferien) ab 13.00 Uhr und Sonntags ab 11.00 Uhr,

Hallen-Kartbahn Bitburg
Am Tower
54634 Bitburg
Tel.: 06561/942000
Fax : 06561/942002
hallenkartbahn-bitburg(AT)t-online.de
www.kartbahn-bitburg.de


Eine weitere Außen-Kartbahn ist mit ihrer über sechs Meter breiten Fahrbahn und permanenter elektronischer Zeitmessung eine der modernsten Deutschlands.

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 14-22 h
Sa, So und freitags 11-22 h
Tel.: 06561/68201.


Beide Anlagen befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Air Base in Bitburg.

Eissporthalle / Fun Park Bitburg

Ein besonderes Vergnügen in der kalten Jahreszeit bietet die Eissporthalle am Südring in Bitburg. Eislaufen für Groß und Klein ist an sieben Tagen in der Woche möglich. Dazu werden viele Sonderveranstaltungen angeboten. Eine Kletterwand steht ganzjährig zur Verfügung.
Ab Mai ist der Fun-Park mit Trampolin, Kicker, Tischtennis, Punchingball, Basket-, Streetball, Torwand, Rollhockeyfeld, Dart und weiteren Spielmöglichkeiten geöffnet.

Eissporthalle / Fun Park Bitburg
Südring
54634 Bitburg
Tel.: 06561/8447
eissporthalle-bitburg(AT)t-online.de
www.eissporthalle-bitburg.de

Natur-Camp Eifel

Natur aktiv erleben! Wir bieten das Richtige für:
Gruppen, Familien, Freunde, Schulklassen, Kindergartengruppen, Vereine und Firmen.
Stellen Sie sich Ihr eigenes Programm zusammen! Wir bieten individuelle Angebote:
Naturerlebnis, Persönlichkeitsförderung, Gruppenprozesse, Erlebnispädagogik, Personalentwicklung, Teambildung, Bildungsarbeit.
Aktionen:
Kanutouren, Survivaltraining, Klettern, Pflanzenexkursionen, professionelles Wandern, Waldtage, Umweltschutz, Teamspiele, Seilbrücken, Schulungen, Naturmeditation, Bewegen in der Natur, Spirituelle Einsichten.

Natur-Camp Eifel
Speicher-Mühle 4
54662 Speicher
Tel.: 06562/932626
Fax : 06562/932627
info(AT)naturcamp-eifel.de
www.naturcamp-eifel.de

Erlebnisbad Cascade

Egal, ob Winter oder Sommer, im Erlebnisbad CASCADE mit Saunawelt spielen weder Wetter noch Jahreszeit eine Rolle: Ganzjährig kann man hier die Seele baumeln lassen oder einen Spaß- und Aktivtag erleben.
Spannung & Action gibt's im Erlebnisbecken mit Wellenbad, Strömungskanal, Wasserfällen und -kanonen, mit breiter Steilwandrutsche, Hangelnetzen und Mega-Schwimmreifen. Das absolute Rutschvergnügen erlebt man in der 55 Meter langen Röhrenrutsche, der "Black Hole", mit Nebel- und Musikeffekten. Spiel & Spaß ist im Planschbeckenbereich angesagt: einem vergnüglichen Wasserspielplatz mit Rutschen, Wasserspeiern und allerlei Spielzeug.

Ruhe: Entspannung findet man im sprudelnden Hot-Whirlpool oder auch im Regenerationsbecken mit seinen wohltuenden Massagedüsen.

Aktivs: ein Fitness im 25 m Sportbecken mit 3- und 1-Meter-Sprungturm oder, Mitte Mai bis Mitte September, im 6-bahnigen 50 Meter Sportbecken des Freibades mit 1-, 3- und 5-Meter-Sprungturm. Ebenfalls im Freibadbereich befindet sich ein großes Nichtschwimmerbecken mit 4-Meter-Breitrutsche und ein großes Planschbecken. Ein Sandkasten und ein Beachvolleyballfeld runden das Schwimmbaderlebnis ab. Kurse in Wassergymnastik und Wasseraerobic lassen die Gäste aktiv bleiben.

Gesundheit: Wohlbefinden erlangt man in einer Saunalandschaft mit zwei römischen Saunas, einem türkisch-osmanischen Dampfbad sowie drei unterschiedlich temperierten (75°C, 85°C Edelsteinsauna, 95°C) finnischen Saunas. Durch die Erweiterung der CASCADE Saunawelt gibt es nun einen neuen Saunagarten mit Erd- (110° - 120° C) und Feuersauna (100° C). Das Lebensgefühl wird höchsten Ansprüchen gerecht. Für die Abkühl- und Ruhephase stehen dem Saunagast Duschen mit verschiedenen Duftstoffen, Kaltwasserbecken im Innen- und Außenbereich sowie ein Warmwasserliegebecken und ein Ruheraum mit Lesebereich zur Verfügung. Darüber hinaus kann man sich während des Saunabadens auf eine wohltuende Massage aus dem vielfältigen Angebot freuen oder sich unter den Solarien bräunen.

Snacks, Drinks: Köstlichkeiten gibt's im Restaurant 'Aquarell', im Kiosk des Freibades oder im SB-Imbiss auf der Hallenbad-Galerie.
Mode & Allerlei findet man im CASCADE Shop. Hier werden aktuelle Bademoden, Pflegeprodukte sowie nützliche und vergnügliche Dinge rund ums Schwimmen angeboten.

Öffnungszeiten:
Hallenbad:
(Halle auch im Sommer geöffnet)
Dienstag bis Freitag 10-22 Uhr
Sa./So./Feiertage 9-22 Uhr


Das Erlebnisbad ist montags, außerhalb der Ferien RLP und Freibadzeiten nur für angemeldete Gruppen und Vereine geöffnet.
Das Freibad ist von Mitte Mai bis Mitte September geöffnet.

Außerhalb der Ferien RLP:
Mo-Fr 10.00 - 19.00 Uhr
Sa, So, Feiertag 09.00 - 19.00 Uhr
In den Ferien von RLP
Mo-Fr (Ferien RLP) 10.00 - 20.00 Uhr
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Freizeitbad Cascade
Talweg 4
54634 Bitburg
Tel.: 06561-96830
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Nimstalradweg

Sie fahren in Masholder hinter der Brücke links ab Richtung Grillhütte. Am Grillplatz fahren Sie auf den asphaltierten Radweg, der zwischen Bitburg und der luxemb. Grenze bei Minden zum überwiegenden Teil auf der ehemaligen Bahnlinie verläuft. Die Strecke verläuft ab hier mit leichtem Gefälle. Nach ca. 3 km erreichen Sie den Ort Messerich. Die Strecke tangiert die Ortslage nur im Randbereich und zwar im Bereich des ehemaligen Bahnhofs.
Hier in Messerich finden Sie in der Hauptstraße eine Fahrradreparaturwerkstatt (Radshop B. Schuler).
Nach weiteren ca. 3 km erreichen Sie den Ort Wolsfeld. Die Strecke verläuft hier durch die gesamte Ortslage auf wenig befahrenen Gemeindestraßen. Neben dem Gastronomieangebot wird hier auf die gut erhaltene Bausubstanz wie z.B. alte Eifeler Gehöfte oder die Hubertuskirche hingewiesen. Bekannt ist der Ort auch durch das bekannte und traditionelle "Wolsfelder Bergrennen" an Pfingsten.
Die weitere Streckenführung verläuft über Wirtschaftswege bis zur Ortslage Alsdorf und weiter nach Niederweis. Zwischen Niederweis und Irrel ist der Radweg in unmittelbarer Nähe der Nims und wird durch landschaftlich sehr reizvolles Gelände weitergeführt. Auf halber Strecke zwischen Irrel und Niederweis passieren Sie den Campingplatz Nimseck und danach führt der Weg weiter durch die Ortslage Irrel in Richtung Luxemburg. Irrel ist neben Bitburg der größte Ort entlang der Strecke und verfügt über ein reichhaltiges Angebot an Gastronomie und Beherbergungsbetrieben.
In Irrel folgen Sie dem Radweg entlang dem Flüßchen Prüm bis nach Menningen (ca. 2,5 km). Von hier erreichen Sie die luxemb. Grenze in ca. 2 km in der Ortslage Minden. Über eine Rad- und Fußgängerbrücke überqueren Sie den Grenzfluß Sauer und erreichen das sehr gut ausgebaute luxemb. Radwegenetz. Besonders lohnenswert ist hier ein Besuch der Abteistadt Echternach, die über den luxemb. Radweg in 5 km Entfernung zu erreichen ist.
Ebenfalls bietet sich ab Minden die Möglichkeit, auf deutscher Seite über den Sauertalradweg die Stadt Trier und den Moseltalradweg zu erreichen.

Kylltalradweg

Eine ebene bis leicht hügelige Streckenführung erwartet den Radler. Mit Ausnahme des stärkeren Anstiegs
von etwa 110 Höhenmetern zwischen Kyllburg und Erdorf, die der Radler ohne weiteres durch das Ausweichen
auf die Bahn umgehen kann, hält der Kylltalradweg keine weiteren sportlichen Herausforderungen
bereit. Ab Dahlem bis Densborn verläuft ein neuer Streckenabschnitt parallel der Bahnlinie und
führt dann weiter auf Landes- oder Kreisstraßen bis Bitburg-Erdorf. Mit Ausnahme des 10 Kilometer
langen Abschnitts zwischen Densborn und St. Thomas, der über eine mit 60 Fahrzeugen pro Stunde befahrene
Kreisstraße führt, sind keine bzw. ist nur eine sehr geringe Zahl an Kraftfahrzeugen auf der Tour zu erwarten.
Entlang des Kylltalradweges bieten insgesamt 18 Bahnhöfe zwischen Dahlem und Trier die Möglichkeit einer
individuellen Tourenplanung – ganz nach dem Motto „Bahn&Bike“. Dazu sollten insbesondere die Bahnhöfe
Jünkerath, Gerolstein, Kyllburg, Bitburg-Erdorf, Kordel und Ehrang in der Tourenplanung berücksichtigt werden,
da dort die günstigsten Bahnverbindungen bestehen.

Nordic Walking Parcours

Das Feriengebiet Bitburger Land bietet 3 Nordic Walking Fitness Parcours.
Der erste liegt bei Bitburg Mötsch. Ausgangspunkt ist die Grillhütte Bitburg-Mötsch. Hier sind 3 Strecken von 4,5 km, 8,1 km und 15 km Länge angelegt. Die längste Strecke geht von Mötsch, über Hüttingen und Philippsheim nach Gondorf und wieder nach Mötsch.

Der zweite Parcours liegt in Biersdorf am See. Auch hier stehen 3 Routen zur Verfügung. Diese haben eine Länge von 4 km, 6,9 km und 17,5 km. Der längste Parcours geht von Biersdorf nach Wißmannsdorf-Koosbüsch, durch das Echtersbachtal, wieder nach Koosbüsch und zurück nach Biersdorf. Innerhalb des Parcours sind zwei stärkere Anstiege zu bewältigen. Ausgangspunkt ist hier der Kiosk am Parkplatz.

Der dritte Parcours liegt in der Verbandsgemeinde Speicher. Start und Ziel der Routen ist hier der Wanderparkplatz am Ortsausgang Speicher (Richtung Zemmer). Die Routen haben eine Länge von 3,7 km, 8 km und 15,8 km. Die längste Route führt von Speicher aus ins Kylltal und verläuft dort einige Zeit auf dem Kylltalradweg. Nach etwa 2 km überwindet der Weg dann etwa 200 Höhenmeter und führt über Preist nach Speicher zurück.

An dem jeweiligen Ausgangspunkt finden Sie Infotafeln mit detaillierten Informationen zum Verlauf der Strecke und zum Höhenprofil.

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