Osterode am Harz

Lage: westlicher Südharz Bereich/Harzrand
Landkreis: Osterode am Harz
Bundesland: Niedersachsen
Regierungsbezirk: Braunschweig
Region: Harz
Telefonvorwahl: 05522
Postleitzahl: 37520
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Biken im Harz
Biken im Harz
Blick auf das Alte Rathaus
Blick auf das Alte Rathaus
Harzkornmagazin
Harzkornmagazin

Beschreibung

Falls Sie für sich oder Ihre Familie noch keine endgültige Entscheidung über das diesjährige Urlaubsziel getroffen haben, so sollten Sie unbedingt unserem heutigen Beitrag über Osterode am Harz Ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Denn Osterode und der Harz bieten Ihnen ein unvergleichliches Urlaubsparadies. Insbesondere dann, wenn Sie ein offenes Auge für die vielfältigen Schönheiten der Natur besitzen, kulturelle Highlights zu schätzen wissen, sich sportlich-aktiv erholen und gern auf Schusters Rappen die geschichtsträchtige  Stadt und das facettenreiche Umland erkunden möchten.  Erleben Sie das wunderschöne Städtchen  mit seinem Bergdorf Lerbach, dem Nationalpark-Erholungsort Riefensbeek-Kamschlacken und seinen ursprünglichen Dörfern. Ganz gleich, ob Sie ein erlebnisreiches Wochenende geniessen oder mit Ihrer Familie hier abwechslungsreiche Urlaubstage verbringen möchten: Osterode bietet Ihnen in jeder Hinsicht einen besonders gastfreundlichen und traditionsreichen Rahmen.

Landschaftlich sehr reizvoll zwischen Sösestausee, Südharzer Karstgebirge und sonnigem Lerbachtal gelegen, finden Sie inmitten einer gut erhaltenen Stadtmauer die historische Altstadt Osterodes. Viele Fachwerkhäuser, Kirchen und eine autofreie Fußgängerzone bieten eine beeindruckende Kulisse für Märkte, Veranstaltungen und Stadtführungen; die Ruine der alten Welfenburg thront herrschaftlich über der Stadt.

Als einstige Residenzstadt der Herzöge von Braunschweig-Grubenhagen wurde Osterode bereits um 1100 nach Christus als "Villa Opulentissima" - blühender Ort - bezeichnet. In dieser Zeit stand auch schon die Burg, deren Reste heute zu einem der größten Bergfrieden Mitteleuropas zählen.  Auf dem Bergsporn zwischen Sösetal und Lerbachtal diente sie der Sicherung der Harzstraße, des Übergangs über das Flüsschen Söse und der Siedlung. Seit 1486 war die Burg Witwensitz der Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Grubenhagen, ab 1512 war die Burg nicht mehr bewohnt.

Während Stadtmauer und Mühlengraben  Zeugnisse der mittelalterlichen Geschichte sind, zeugt der gewaltige Barockbau des Harzkornmagazins an der Söse von der Bedeutung des Bergbaus im Oberharz. Sehenswürdigkeiten und Zeugnisse bürgerlicher Stadtkultur finden Sie in Osterode reichlich. Die historische Altstadt mit ihren hübschen Fachwerkhäusern und der imposanten St. Aegidienkirche bilden eine eindrucksvolle Kulisse.

Sehenswürdigkeiten

  • Harzkornmagazin (1719 bis 1722 errichtet)
  • Museum im Ritterhaus
  • Ritterhaus mit dem über den Rollberg wachenden Ritter  (Museum)
  • Das "Alte Rathaus" aus dem Jahre 1552
  • St. Jacobi Schlosskirche
  • Epitaph aus dem 17. Jh. in der St. Jacobi Schlosskirche
  • Schachtrupp-Villa ("Kaffeemühle") mit Tourist-Information
  • Stadtbibliothek im ehemaligen Luisen-Lyzeum
  • Alte Burg auf dem Bergsporn zwischen Sösetal und Lerbach
  • Marienkirche
  • Kommandantenhaus
  • Rinnesches Haus aus dem Jahre 1610
  • Jornscher Kupferhammer
  • Ratswaage von 1550

Bedeutende Persönlichkeiten lebten oder verweilten in Osterode am Harz wie beispielsweise Tilman Riemenschneider, Heinrich Heine, Pastor Georg Heinrich August Marx.
Auch Folklore und alte Traditionen werden in Osterode groß geschrieben. Die Harzer Rotkehlchen sind vielen Lesern aus Funk und Fernsehen bekannt. Weihnachtssänger, Kranzreiten, Osterfeuer, Dorfbühnen, Walpurgis oder Schützenfeste - zum gelebten Brauchtum sind auch Sie als Gäste sehr herzlich eingeladen!

In Osterode gibt es viel zu entdecken und zu erleben!
Veranstaltungszentrum Stadthalle, Erlebnisbad ALOHA, Museumsrallyes, Angeln und Reiterferien, Skihang Lerbach mit Schlepplift und Flutlichtanlage, Fischereilehrpfad, Stadtwald mit Vogelstation, Eisensteingruben und Eisensteinlehrpfad in Lerbach, Hanskühnenburg, das Südharzer Gipskarstgebirge mit dem Naturschutzgebiet Hainholz und die Nationalparkinformationsstelle Riefensbeek-Kamschlacken sind nur einige lohnende Freizeittipps. 
Ganz besonders kommen die Naturfreunde und Wanderer auf ihre Kosten.
Denn der Harz ist ein faszinierendes Wandergebiet mit einer breiten Palette von Naturschönheiten: schroffe Felsenschluchten oder liebliche Täler finden Sie hier ebenso wie reißende Bäche und blühende Gebirgswiesen. Wandern im Harz ist immer Erlebniswandern, weil es neben der unverfälschten Natur mit ihrer artenreichen Fauna und Flora auch viele kulturelle Highlights zu entdecken gibt. Der Harz verfügt über ein umfangreiches und gut ausgeschildertes Wanderwegenetz und an aussagekräftigen Wanderkarten gibt es selbstverständlich keinen Mangel.

Welches Wandergebiet kann sich rühmen, sowohl von Goethe als auch von Heine in deren literarischen Werken gepriesen worden zu sein? Mit Goethes Lyrik, "Harzreise im Winter" von 1777 - von den Walpurgisszenen im Faust ganz zu schweigen - und Heines "Die Harzreise" von 1824 steht der Harz ganz einzigartig da.
Der Harzer Hexen-Stieg ist einer der „Top-Trails“ der Fernwanderwege in Deutschland. Vorhandene Wanderwege wurden in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Harzklub zu einem ungewöhnlich attraktiven Wandererlebnis zusammengefügt. Auf der Wanderung von West nach Ost (Osterode - Brocken - Bodetal - Thale) durchläuft man einen Querschnitt der abwechslungsreichen Harzer Geschichte und Gegenwart: die geschichtsträchtige Bergbauvergangenheit, die wildurwüchsige Natur in den Nationalparken Harz und Hochharz, die Mythen und Sagengestalten, eindrucksvolle Talsperren und viele weitere Naturschönheiten können Sie entlang des Weges entdecken.
Neben der Hauptroute über den Brocken bietet sich für den Rückweg die Brockenumgehung an. Um die Rappbodetalsperre stehen ebenfalls zwei Varianten zur Verfügung. Natürlich erfolgt das Wandern ohne Gepäck, so dass Sie "ballastfrei" sich den Schönheiten der Natur zuwenden können.
Zu Beginn führen Sie alte Handelswege von Osterode hinauf in Richtung der Hochebene von Clausthal-Zellerfeld. Der folgende Abschnitt führt Sie auf schmalen Pfaden an den Teichen, Gräben und Stollen des Oberharzer Wasserregals vorbei. Hierbei handelt es sich um ein ausgeklügeltes, denkmalgeschütztes Bewässerungssystem aus dem 16. - 19. Jahrhundert.  In Torfhaus haben Sie die Wahl: gehen Sie entweder durch das Goethemoor hinauf auf den Brocken. Wenn sie sich aber für historische Anlagen des Bergbaus begeistern, blühende Bergwiesen und nahezu unberührte Bachtäler lieben, dann ist die Route der südlichen Brockenumgehung als Alternative für Sie interessant. Sie ist länger als der Weg über den Brocken, Sie haben jedoch erheblich weniger Höhenunterschiede zu bewältigen.   
Beide Wege vereinen sich in Königshütte ... und sie haben nun direkt wieder die Wahl: wenn Sie weiter der Geschichte des Bergbaus nachspüren und die Tropfsteinhöhle in Rübeland besuchen möchten, wählen Sie ihren Weg über Rübeland. Oder Sie gehen an der Rapoldstalsperre vorbei und wandern über den Köhlerpfad und erhalten reiche Eindrücke zu diesem alten Handwerk.  Das Felsental der Bode mit seinen hoch aufragenden Granitfelsen beschließt Ihre Wanderung durch den Harz.

Für all´ diejenigen, die die sich für eine Wanderung auf dem Harzer Hexen-Stieg von  Osterode nach Buntenbock (10 km) entscheiden, eine Kurzbeschreibung der Wanderroute.

Vom kostenfreien Großparkplatz P1 "Bleichestelle" geht es bergauf direkt auf den 94 km langen Harzer-Hexen-Stieg (Wanderweg 8H - roter Balken, Hundscher Weg).
Weiter auf herrlichen Wiesen und durch schöne Fichtenwälder bis zum Eselsplatz mit uriger Köhlerhütte. Der Eselsplatz ist ein historischer Rastplatz aus der Zeit, als noch vor 150 Jahren, auf dem jahrhundertealten Eseltreiberweg "Hundscher Weg" von Osterode zum Oberharz führend die Esel mit ihren Lasten und Treiber zogen und rasteten. Hier lädt die Köte mit Namen "Oberförster" und zwei Sitzgruppen zum Rasten ein. Eine geschnitzte mannsgroße Holzfigur im Schutz der Fichten, der "Kötenwächter" soll gut auf die Einrichtung aufpassen. Und wer will, kann sich mit dem vor der Hütte gestapelten Kleinholz drinnen rasch ein Feuer entzünden. Um direkt in den Ort Lerbach hinab zu wandern, müsste man jetzt links ca. 2 km bergab ins Tal wandern. Am Aussichtspunkt "Mariensblick"  hat man einen wunderschönen Blick auf den Lerbacher Skihang und das dahinter liegende Waldschwimmbad.  Weiter geht es auf dem Hexen-Stieg zum Mangelhalber Tor, wo der schweißtreibende Anstieg vorläufig beendet ist.  Zum Wasserreich der Oberharzer Bergleute (Oberharzer Wasserregal) ist es nicht mehr weit. Hinter den Heidelbeerköpfen geht es nach einem Kilometer links nach Buntenbock.


Osterode bietet zu jeder Jahreszeit seinen Gästen vielfältige Urlaubsideen für Natur, Sport, Wellness, Familienerlebnisse, Wandern pp. Entdecken Sie hier, wo die Luft einmalig gut ist, den Harz von seiner schönsten Seite, der Harzer Sonnenseite! Erleben Sie in Osterode unbeschwerte Urlaubstage in einer zauberhaften Natur -fernab von der Hektik des Massentourismus. Osterode am Harz bietet Ihnen alles, was dazu angetan ist, für ein paar Tage oder Wochen die Seele einmal so richtig baumeln zu lassen, von den Belastungen des Alltags ein wenig Abstand zu gewinnen und neue Kräfte und Ideen zu mobilisieren.

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