Hof

Einwohnerzahl: 48.124
Höhe: 470–600 m ü. NN
Landkreis:  Kreisfreie Stadt Hof
Bundesland:  Bayern
Regierungsbezirk:  Oberfranken
Region:  Franken
Telefonvorwahl:  09281
Postleitzahl:  95028
Web: www

Blick vom romantischen Hofer Stadtpark
Copyright by Tourist-Information Hof

Beschreibung

„Hof in Bayern ganz oben“
… sagen die Hofer gerne über ihre Stadt.
Sie meinen es ernst, aber ebenso scherzhaft und freuen sich, wenn andere darüber schmunzeln. Ob man Hof auf der Landkarte sucht, die topografische Höhe meint oder auch im übertragenen Sinn - immer kommt man zum gleichen Ergebnis: Es stimmt einfach. Die Lage im Mittelpunkt zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge, zwischen Thüringer Wald und Erzgebirge macht auch den touristischen Reiz aus.
Genau wie die vielen Hofer Facetten: die Internationalen Hofer Filmtage, Sport und Kultur, Hochschulen oder der Bürgerpark Theresienstein - einer der schönsten Parks Deutschlands.
Dazu der Untreusee, ein Traum für Schwimmer, Surfer und Segler, für Walker und Naturfreude. Und mitten drin in der freundlichen Einkaufsstadt ein Original, das es nur hier gibt: der Hofer Wärschtlamo.
Mit über 300 Geschäften Hof ist eine Einkaufsstadt zum Träumen:
Sie finden bei nahezu alle großen Filialisten und inhabergeführte Fachgeschäfte.
Ob Designermode in einer der zahlreichen Boutiquen, ob Antiquitäten, Schmuck oder Bücher - entdecken Sie die schönen Dinge des Lebens. Jedes Geschäft in der Innenstadt hat sein besonderes Flair und bietet Ihnen neben erstklassiger Qualität  gute Beratung und eine reiche Auswahl.

Sehenswürdigkeiten in Hof

Der Fernwehpark
Der Hofer Fernweh-Park (Sign Post Forest Germany), den es in dieser Art nur zweimal auf der Welt gibt, vereint mit seiner Sammlung von Ortsschildern, Partnerstadtschildern, Straßennamen, Autokennzeichen, individuellen Schildergrüßen sowie Schildern von Urlaubs-reisen die Welt auf einen Punkt.
Seit seiner Errichtung am 09.11.99 wurde der multikulturelle „Schilderwald“ mit seinen Friedenssymbol „Give peace a chance“ zum Treffpunkt für Reisende aus der ganzen Welt.
Dem Park integriert wurde der „Sign of Fame“, Schildergrüße von prominenten Persönlich- keiten aus Showbusiness, Sport und Politik. Alle Stars, Events und eine Webcam, unter der man seine Freunde in der ganzen Welt grüssen kann, sind unter der Webseite eingestellt.
Schilder können unter Tel. +49 (0) 9281-94427 oder E-Mail, auch für Fotos und Presseberichte angemeldet werden.
Geöffnet: Durchgehend
An der Michaelisbrücke
95028 Hof

Das Teddymuseum
Tausende von Teddys sind in Hof zuhause. Die weltgrößte Sammlung von Teddybären (rund 5000 Exponate) ist für Sammler ebenso lohnendes Ziel wie für Familien mit Kindern.
Das Museum zeigt Teddys aller Größen und Formen: zottelige Braunbären, gelbe Mohair-Teddys, Kuschelteddys mit weißem Langhaarpelz, schwarz-weiße Panda-Teddys mit und ohne Brummelstimme. Allseits bekannte Persönlichkeiten wie Michael Schumacher, Karl Lagerfeld, Friedrich II. und andere sind in ihrer Bärenausgabe im Museum präsent.
Die ältesten Exemplare sind Rollentiere um 1900 und abgeknuddelte Steiff-Bären aus dem Jahre 1910. Der kleinste, ein Winzling von ganzen 3 cm Länge, sitzt bequem in einem Liegestuhl. Sogar eine überaus seltene Teddybärin, Baujahr 1930, gibt es zu sehen:
Sie heißt Stine und hat lange Zöpfe.
Die einzigartige Sammlung der Berliner Kunsthistorikerin und Buchautorin Florentine C. Bredow ist längst weltweit bekannt. Es ist das erste Museum seiner Art überhaupt und wurde 1986 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.
Die Bredowsche Sammlung umfasst jedoch weit mehr als nur Teddys: Präsentiert wird außerdem eine rund 2000 Exemplare umfassende Zusammenstellung von Stofftieren und die größte Buchsammlung zum Thema Teddys.
Wechselnde Sonderausstellungen setzen Akzente.
Teddymuseum Hof
Geöffnet:  Di - Fr, So 14 - 18 Uhr und Sa 14 - 17 Uhr
Ludwigstr. 6
95028 Hof
Tel. 09281/140 520    

Das Museum Bayerisches Vogtland
Das Museum der Stadt Hof existiert seit 1910; es erwuchs aus privaten Sammlungen von Mitgliedern des Nordoberfränkischen Vereins für Natur-, Geschichts- und Landeskunde, die in städtischen Besitz übergingen. Nach mehreren Standortwechseln ist das "Museum Bayerisches Vogtland" mit seinen natur- und kulturgeschichtlichen Beständen heute in Gebäuden der Hospitalstiftung Hof aus dem späten 18. Jahrhundert untergebracht. Die naturkundlichen Schausammlungen umfassen fast alle Vögel und Säugetiere Europas sowie Reptilien und Amphibien aus Deutschland, Insekten, Fossilien, Mineralien und Gesteine Nordoberfrankens. Die kultur- und wirtschaftsgeschichtlichen Abteilungen führen bis zur Öffnung der DDR-Grenzen im Jahr 1989. Die Abteilung "Stadt- und Landschaftsgeschichte" zeigt Dokumente und Objekte aus allen kultur- und wirtschaftsgeschichtlichen Epochen des Bayerischen Vogtlands. Eine Abteilung "Handwerk und Gewerbe" behandelt neben Werk- und Produktionsstätten auch die historischen Zünfte, Handwerke und Gewerbe. Ein großer Saal mit Geräten und Maschinen zur Textilherstellung und einer vielfältigen Palette von Produkten macht deutlich, dass Hof eine Stadt des Textilhandwerks, später der Großindustrie war. Ein weiterer Saal stellt bäuerliche und bürgerliche Wohnkultur aus mehreren Jahrhunderten dar. Die reichen Kunstsammlungen mit Werken u. a. von Johann Christian Reinhart und Georg Könitzer präsentiert das Museum in Sonderausstellungen.
Geöffnet: Di 10 – 17.30 Uhr, Mi 10 – 17 Uhr, Do 8 – 14 Uhr,  Fr  13 – 17 Uhr und Sa/So  10 – 16 Uhr
Unteres Tor 5a
95028 Hof                                         
Tel. 09281/839 050

Das Streichholzmuseum Wirth
In der Erlebnisschau von Harald Wirth sehen Sie Modelle bekannter Auto- und Motorrad-marken, die Gorch Fock, das Riesenrad aus dem Prater in Wien, eine ganze Wildweststadt und noch vieles mehr - alles aus Streichhölzern originalgetreu nachgebaut.
Glanzstück der Ausstellung ist das erst kürzlich fertig gestellte Dampflok 01 im Maßstab 1:43,5. Verbaut wurden 3700 Streichhölzer in über 700 Arbeitsstunden - nichts außerge-wöhnliches für den Bastler, der oft Jahre für den Bau seiner Modelle benötigt. Man sieht es nicht auf den ersten Blick: Alle Teile sind beweglich und mit vielen Details ausgestattet - Reifen, Speichen selbst eine Motorradkette ist aus Streichhölzern. Eine kleine aber hochfeine Ausstellung, die in Europa wohl einmalig ist. Seit 1994 wird sie im Guiness-Buch der Rekorde genannt.
Geöffnet: Fr 15- 18 Uhr und nach Vereinbarung
Georg-Könitzer-Str. 19
95028 Hof
Tel. 0175/4751016 und 09281/140 534 

August Horch in Hof - Ausstellung im Autohaus Friedrich
In seiner Ausstellung erinnert das Autohaus an den bahnbrechenden Erfinder und Autokonstrukteur August Horch. außergewöhnlich wertvolle Fotos verschiedener Oldtimer sind zu sehen: Vom 2-Sitzer-Horch aus dem Jahr 1901 bis zum 12-Zylinder-Horch, vom berühmten Alpensieger 1911 bis zum ersten Audi-Frontantrieb, sowie das umfangreiche Modellangebot aus der Reichenbacher Zeit 1902 und die große Fahrzeugpalette der 20er und 30er Jahren aus den Zwickauer Werken.
Dabei ist das Autohaus Friedrich (seit 1927 DKW/Auto-Union/Audi-Händler) in einer ganz besonderen Weise dem Lebenslauf von August Horch verbunden.
Nach 1945 half der Seniorchef Edgar Friedrich, der heute 81 Jahre alt ist, vielen Auto-Union- Mitarbeitern aus dem sowjetisch besetzten Sachsen in den Westen zu gelangen. Er schleuste damals bei Nacht und Nebel über 600 Auto-Union-Werker aus Zwickau, Chemnitz, Siegmar-Schönau, Zschopau und Hainichen über die grüne Grenze zwischen amerikanischer und sowjetischer Besatzungszone nach Bayern und bewahrte sie so vor der Verschleppung.
Unter den vielen Flüchtlingen waren auch der Begründer der Marke Audi, Dr. August Horch und der spätere VW-Chef Dr. Karl Hahn.
August Horch blieb der Familie Friedrich bis zu seinem Tod verbunden. Seine zweite Heimat wurde die Schmiede und Kfz-Werkstatt des Autohauses. Dort tüftelte Horch unermüdlich an technischen Erfindungen.
Der Kfz-Lehrling Edgar Friedrich arbeitete mit Ehrfurcht neben dem Schraubstock des bedeutenden Autopioniers und konnte im Laufe von fünf Jahren wertvolle Ratschläge - nicht nur in Sachen Auto - von „Papa Horch“ bekommen.
Durch die spannenden Erzählungen des Autopioniers ist der Zeitzeuge Edgar Friedrich ein Kenner der Horch-Geschichte geworden und führt gekonnt durch die Ausstellung.
Geöffnet: Mo - Fr 8 - 18 Uhr, Sa 8 - 16 Uhr und So 13 - 17 Uhr
Kulmbacher Str. 93
95030 Hof
Tel. 09281/70710 

Bäckereimuseum
Die Bäckermeisterfamilie Buchta hat über Jahrzehnte hinweg rund 200 Einzelstücke aus Vergangenheit und Gegenwart Ihres Handwerkes zusammengetragen und in den Räumen ihrer ehemaligen Bäckerei liebevoll angeordnet. Besichtigt werden können außerdem die alte Backstube der Hofer Traditionsbäckerei und der frühere Laden. ein historischer Schatz ist der originalgetreue Tante-Emma-Laden aus der Zeit um 1900 mit komplettem Inventar.
Geöffnet nur mit Voranmeldung: Dienstag 10.00 bis 17.00 Uhr
Sophienstr. 34
95028 Hof
Tel. 09281/ 16414 

Brauereimuseum
In den historischen Räumen der Brauerei Bürgerbräu wird in einer kleinen Ausstellung dokumentiert, wie früher Bier gebraut wurde. Herzstück ist eine sprudelnde Felsenquelle.
Geöffnet: Montag bis Donnerstag: 9.00 bis 16.00 Uhr, Freitag  9.00 bis 12.00 Uhr
Ascher Str. 3
95028 Hof
Tel. 09281/ 736629    

Kirchen  und Gebäude          

Das Hofer Rathaus
Das Hofer Rathaus ist einer der bekannten Wahrzeichen der Stadt und prägt im Ensemble mit der gegenüberliegenden St. Michaeliskirche das Stadtbild bereits von weitem.
Der 1563 begonnene Bau entstand im Stil der Renaissance nach Plänen von Nikolaus Hofmann aus Halle an der Saale, einem der bedeutendsten Baumeister dieser Zeit.
1625 brannte das Rathaus aus. Der Wiederaufbau war erst nach dem Ende des 30jährigen Krieges möglich, er erfolgte im Barockstil. Nach einem Brand des Turmes im Jahre 1690, erhöhte man ihn durch ein Glockenhaus und schuf den Umgang, von dem aus man auch heute die Stadt überblicken kann. Der große Stadtbrand von 1823 hinterließ nur die aufgehenden Mauern und die Gewölbe. Sie blieben beim Wiederaufbau erhalten, erhielten jedoch Ausschmückungen im Stil der Neugotik.
Der schöne Fernblick vom Rathausturm lohnt den Aufstieg.
Öffnungszeiten des Rathausturmes: Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr
Klosterstr. 1
95028 Hof
Tel. 09281/815-666 

Die St. Michaeliskirche
Die Geschichte der Kirche und ihres Baues begann bereits um 1230. In 4 Bauperioden, bis etwa 1600, entstand die heutige Kirche. Auch die Michaeliskirche wurde durch den großen Stadtbrand stark geschädigt, das gotische Netzgewölbe stürzte ein. Der Wiederaufbau bediente sich der weitgehend unversehrt erhaltenen Außenmauern, die unverändert blieben. Der Innenausbau erfolgte im Stil der Neugotik. Den lichten Kirchenraum dominieren die sehenswerten Glasfenster.
Die der Michaeliskirche ist das größte erhaltene Instrument der seit 1782 in Hof ansässigen Orgelbauerfamilie Heidenreich.
Nach dem Stadtbrand, der auch die aus der Renaissance stammende Orgel vernichtete, erhielten die Hofer Gebrüder Heidenreich, Georg Christian und Georg Adam Friedrich (Silbermann-Schüler), den Auftrag zum Neubau einer Orgel. In den Jahren 1828 - 1834 wurde das Instrument mit 34 Registern auf zwei Manualen und Pedal in mechanischer Traktur vollendet. Es gibt bei der Michaelis-Orgel als Kernbestand ein »Organo pleno«, das den Dispositionsgrundsätzen Gottfried Silbermanns noch weitgehend entspricht und dem Instrument eine der schönsten Klangfarben Bayerns verleiht.
Kirchenschlüssel-Ausgabe: Montag bis Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Maxplatz 6  
95028 Hof

Das Hospital und die Hospitalkirche
Hospitalkirche wirkt im Äußeren wie eine gotische Kirche und überrascht beim Eintreten durch eine reiche künstlerische Barockausstattung. Sie beherbergt ein wahres Schmuckstück:
90 bemalte Kassetten an der Kirchendecke, mit Darstellungen aus dem Alten und dem Neuen Testament. Sie stammen aus dem Jahr 1689 und wurden von der Hofer Künstlerfamilie Lohe nach Vorbildern aus der Merian- und der Osianderbibel gefertigt.
Der geschnitzte Marienaltar ist gotisch und stammt aus dem Jahre 1511. 1938 wurden die farbigen Kirchenfenster eingesetzt.
Im angrenzenden ehemaligen Hospital befindet sich heute das Museum Bayerisches Vogtland.
Kirchenschlüssel-Ausgabe: Dienstag bis Donnerstag 9.00 bis 12.00 und 13.30 bis 16.00 Uhr, Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr
Unteres Tor 9
95028 Hof
Tel. 09281/ 2868 

Die St. Marienkirche
Nach der Reformation gab es in Hof fast 3 Jahrhunderte lang keine katholische Kirchengemeinde. Das änderte sich nach der Eingliederung der Stadt Hof in das Königreich Bayern (1810). Ab diesem Zeitpunkt wuchs die Zahl der katholischen Bürger stetig. Für sie wurde 1864 nach Plänen des Regensburger Dombaumeisters Denzinger die Marienkirche im neugotischen Stil erbaut.
Geöffnet: Montag bis Freitag 7.30 bis 18.00 Uhr
Lorenzstr.1
95028 Hof
Tel. 09281/ 2125

Die St. Lorenzkirche
Die älteste Hofer Kirche steht in der Altstadt.
Erstmals 1214 urkundlich erwähnt, soll sie jedoch schon im 11. Jahrhundert erbaut worden sein. Schutzlos außerhalb der Stadtmauer liegend, hatte sie unter vielen Kriegsdrangsalen zu leiden. Wiederholt neu auf- bzw. umgebaut, präsentiert sich die Kirche heute als bemerkenswertes Denkmal des Kirchenbaus im frühen 19. Jahrhundert. Der wertvolle, nach seinem Stifter benannte „Hertnid-von-Stein-Altar“,. Der spätgotische Flügelaltar kam erst im 16. Jahrhundert in die Lorenzkirche. Von 1450 bis zu seiner Verbringung nach St. Lorenz gehörte er zu den Altären von St. Michaelis.
Kirchenschlüssel-Ausgabe: Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch Vormittag geschlossen
Lorenzstr. 24
95028 Hof
Tel. 09281/ 8331090 

Zoo  und  Parks

Der Theresienstein - romantischer Hofer Stadtpark
Der Stadtpark „Theresienstein“ ist einer der ältesten und größten Bürgerparks in Bayern.
Er wurde ab 1816 in verschiedenen Phasen angelegt und deckt stilgeschichtlich das breite Spektrum der Gartenarchitektur des 19.Jahrhunderts ab.
Schon immer ein besonderer Anziehungspunkt für die Bürger und Gäste der Stadt, erlebte dieser Landschaftsgarten im Jahr 1994 eine Renaissance: Er bildete Kernstück und Glanzpunkt der Bayerischen Landesgartenschau.
Allein in diesem Jahr begeisterte der „Stein“, wie er von den Einheimischen liebevoll genannt wird, über eine Million Besucher. Im Zuge eines Parkpflegewerks, dessen Aufgabe die behutsame Instandsetzung und langfristige Pflege sowie die Verdeutlichung der außerordentlichen historischen Bedeutung des Stadtparks ist, wurde dieser Landschaftsgarten wieder in seiner ursprünglichen Konzeption erlebbar gemacht und präsentiert sich so seinen Besuchern.
Hauptanziehungspunkte des rund 70 Hektar großen Parkgeländes sind der Botanische Garten, Naturkundegarten, Geologische Garten und der Zoo.
Den baulichen Mittelpunkt des Stadtparks „Theresienstein“ bildet das gleichnamige Wirtschaftsgebäude, das 1902 bis 1903 im Jugendstil erbaut wurde. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Stadt.
Parkanlage und Gebäude wurden benannt nach Königin Therese Charlotte, der Gattin Ludwigs I. von Bayern, nach ihrem Besuch im Jahr 1836.
2003 wurde der Theresienstein zum schönsten Park Deutschlands gekürt.
Geöffnet: Durchgehend
Theresienstein
95028 Hof
Tel. 09281/ 815666 

Der Botanische Garten
Inmitten des historischen Bürgerparks Theresienstein liegt ein wahres Kleinod: der Botanische Garten der Stadt Hof. Die Gründung des Gartens liegt bereits 70 Jahre zurück, doch sein heutiges Erscheinungsbild haben engagierte Gärtner erst in den 60er Jahren geprägt. Der Garten läßt sich in zwei große Bereiche untergliedern: das geometrisch angelegte Rosarium mit dem Heilpflanzenquarteier und die eher landschaftlich gestaltete Anlage mit Alpinum, Seerosenteich, Schattenquartier mit weitläufigen Prachtstaudenflächen. Die Vegetation ist besetzt mit Pflanzen aus aller Welt sowie heimischen Arten, die nahezu ausgestorben sind. An idyllisch gestalteten Ruheplätzen laden zahlreiche Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Hier kann man Lärm und hektisches Treiben hinter sich lassen und die wunderbare Vielfalt der Pflanzenwelt genießen.
Geöffnet: April - September 8 - 20 Uhr, Oktober 8 - 17 Uhr
Im Theresienstein
95028 Hof
Tel. 09281/815666

Der Zoologische Garten
Nach der EU Richtlinie über die Haltung von wilden Tieren in Zoos vom 29.03.1999 sind alle Zoologischen Gärten dazu verpflichtet, einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Eine der gesetzlich wichtigsten Aufgaben eines Zoos ist also der Einsatz bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Notwendigkeit der Erhaltung der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten und über den Schutz von ihren natürlichen Lebensräumen. Dieser Beitrag zum Naturschutz kann durch die Zoos entweder über die praktischen Artenschutzmaßnahmen oder durch die Werbung für diese Arten und ihre Lebensräume geleistet werden.
Zu den praktischen Maßnahmen gehört die Haltung und Zucht von vom Aussterben bedrohten Arten, davon im Zoo Hof:
Wildtierarten: Luchs, Wildkatze, Schleiereule, Schneeeule, Steinkauz, Weißstorch, Lisztäffchen.
Haustierrassen: Skudde Schaf, Fränkische Bagdette.
Zu den Werbemaßnahmen gehört die Aufklärung über die Notwendigkeit der Erhaltung der biologischen Vielfalt, die über geeignete Ausstellungen, Beschilderung, Führungen im Zoo und zoopädagogische Aktivitäten in der Zooschule betrieben wird.
Geöffnet: Sommer 9 - 18 Uhr, Winter 9 - 16 Uhr
Am Theresienstein 6
95028 Hof
Tel. 09281/85429

Anfahrt

Hof liegt direkt am Kreuzungspunkt der Autobahnen:

  • A 9 München-Nürnberg-Berlin 
  • A 72 Hof-Dresden 
  • A 93 München-Regensburg-Hof   

Hof liegt an folgenden Hauptstrecken der Deutschen Bahn AG

  • München-Regensburg-Hof
  • Würzburg-Bamberg-Hof
  • Nürnberg-Hof
  • Hof-Leipzig-Berlin
  • Hof-Chemnitz-Dresden

Hof ist ebenfalls erreichbar über den Regionalflughafen Hof. Werktags kann man 3mal täglich linienmäßig nach Frankfurt und zurück fliegen.

Tourist-Information
Ludwigstr. 24
95028 Hof
Tel. 09281/815-666
Fax 09281/815-669
www

Infos zum Saaleradweg