Wandern auf die leichte Art

Wer die Welt ergründen will, muss sie nicht auf den Schultern tragen. Wander- oder Trekking-Touren erfordern eine genaue Planung, und dazu gehört auch die Ausrüstung, sprich Kleidung und Gepäck. Schnell kommt man da auf mehrere Kilogramm Gewicht. Dabei ist es insbesondere bei langen Outdoor-Aktivitäten wichtig, mit seinen Energien zu haushalten. Wer da zu viel mit und an sich trägt (oder sogar Überflüssiges gepackt hat), ist sowohl körperlich als auch mental schneller erschöpft. Mit ein paar einfachen Tipps im Hinterkopf kann man unnötige Belastungen während einer Wanderung oder Trekking-Tour vermeiden.

Wichtig oder überflüssig? Liste erstellen

Der erste Punkt auf der Agenda sollte immer das Erstellen einer Liste stehen, auf der notiert werden sollte, welche Dinge essenziell sind und somit unbedingt in den Rucksack müssen. Dazu gehören selbstverständlich auch eine abgespeckte Erste-Hilfe-Ausrüstung und andere Artikel für Notfälle aller Art. Diese sollten von vorherein als „gesetzt“ gelten, heißt: das Gesamtvolumen des Rucksacks schrumpft automatisch. Den restlichen Raum muss man nach individuellen Vorlieben und dem angestrebten Reiseziel füllen. Schließlich packt man anders, wenn man im Südtirol wandern geht oder sich zu einer ausgedehnte Trekking-Tour auf Madeira aufmacht. Untrainierte Wanderer sollten die magische Grenze von 15 Kilogramm nicht überschreiten, Opens external link in new windowempfiehlt Trekker und Experte Darek Wylezol. Ebenso wichtig, und gewichtmindernd, sind multifunktional einsetzbare Materien. Ein großer Regenponcho dient da nicht nur als Körper- und Rucksackschutz vor Nässe, sondern auch als praktische Schlafunterlage, die bei feuchtem Boden Isomatte oder Schlafsack trocken hält.

Hat man eine oder mehrere solcher Listen erarbeitet, sollte man diese für spätere Hikes immer griffbereit haben, weshalb es ratsam ist, sie auf dem Computer abzuspeichern, vor jedem Packen auszudrucken und – ganz wichtig – einen Punkt nach dem anderen deutlich durchzustreichen (bloße Häkchen am Rand verwirren meist).

Modernes Wandern mit Smartphones

Dank Smartphones und GPS ist auch das Wandern modern geworden. Das Beste daran: je mehr man auf dem Mobilgerät hat und weniger in physischer Form, desto leichter wird der Rucksack. Mit zahlreichen (auch kostenfeien) Apps ist man auf der sicheren Seite, denn mit digitalem Kartenmaterial wird das Planen von Routen erheblich erleichtert. Sollte man vom geplanten Weg abkommen oder sich sogar verirren, kann man seinen Standort im Nu lokalisieren lassen. Zudem hat das Schleppen von schweren Wanderbüchern fast gänzlich ausgedient: Alle erforderlichen Infos kann man sich in übersichtlicher Textform inklusive Hinweisen und Tipps anzeigen lassen. Das Handy wird also zu einem praktischen und handlichen Taschenbuch mit Display. Einen Überblick mit den besten Apps für Outdoor-Fans gibt es unter anderem Opens external link in new windowhier. Wichtig ist es allerdings, immer einen Ersatzakku dabei zu haben, denn Apps und GPS-Lokalisierer wirken sich auf die Akkuleistung aus, sodass bei häufiger Nutzung eine ganze Ladung „drauf geht“. Und ein solcher zusätzlicher Akku ist allemal leichter und platzsparender zu transportieren als ganze Karten und Trekking-Guides …

Rucksack, Bekleidung, Schuhwerk: Die richtigen Materialien

Beim Trekking sollte man sich immer bewusst machen, dass man seine geschützten vier Wände verlässt und sich in die Natur begibt, und das heißt natürlich auch, dass man sich den natürlichen Gegebenheiten anpassen muss. Die Wahl des Schuhwerks, der Kleidung und der Ausrüstung ist deshalb so wichtig, um für alle klimatischen Veränderungen und topografischen Begebenheiten gewappnet zu sein. Viele Materialien für Schuhe, Jacken und Rucksäcke sind mittlerweile, der Forschung sei Dank, aus dünnen Stoffen (dadurch natürlich sehr leicht) und wasserabweisend bei gleichzeitiger Weiterleitung der Körperfeuchtigkeit nach außen. Wer schon einmal längere Wanderungen unternommen hat, der weiß, wie wichtig eine gute Verarbeitung der Schuhe und Funktionskleidung ist. Outdoor-Bekleidung aus High-Tech-Materialien ist der Baumwolle mittlerweile hoch überlegen. Das spielt nicht nur bei Jacken und Unterbekleidung eine Rolle, sondern auch bei der Rückenpolsterung bei Rucksäcken und der Innenfütterung der Trekkingschuhe. Wer darauf achtet, dass möglichst viele Kleidungsstücke (und andere Packstücke) aus reißfesten, leichten und wetterbeständigen Stoffen gefertigt sind, der wird es deutlich am geringen Gewicht und dem gesparten Volumen merken – und noch sehr lange Zeit viel Freunde an seiner Trekking-Ausrüstung haben …! http://www.mysportbrands.de/