Einleitung

Was gibt es nicht mittlerweile alles an Geräte für eine Reise. Die grösste Errungenschaft in diesem bezug ist wohl das Mobiltelefon. Dies ermöglicht uns zu Telefonieren oder mit Hilfe eines Notebooks auch ins Internet der Welt-Weiten-Wartenschlange zu gehen.
Es gibt die PDA (Personal Digital Assistant)/Organizer, welche auch mittlerweile fürs WWW tauglich sind. Dann das Notebook usw. Dies alles nutzt uns um im Kontakt mit der Heimat oder mit Freunden weltweit zu bleiben. Doch lohnt es sich, so etwas mit zunehmen? Wenn ja was nehme ich mit?

Mobiltelefon

Ab Anfang der neunziger hielt das Mobiltelefon Einzug in die Haushalte der ersten Welt. Mittlerweile übersteigen die genutzten Handy in einigen Ländern, sogar die Festanschlüsse. Die Geräte wurden im Laufe der Jahre immer kleiner und mit noch mehr Technik vollgestopft.
Jedoch ist es ein Fehldenken, das man mit einem Mobiltelefon weltweit erreichbar ist. Es gibt auf dieser Welt immer noch Gegenden, wo das Funknetz nicht ausgebaut ist. Wer dies um gehen möchte, der kommt an einem Satellitentelefon nicht vorbei. Aber auch den sehr hohen Taktgebühren bei diesen Telefonen.
Eine grosse Gefahr für den Reisenden birgt das versenden von SMS oder MMS. Dies kann im Ausland richtig teuer werden. Sie sollten sich also vorher erkundigen, welche Gebühren Ihrer Netzbetreiber für das jeweilige Reiseland in Rechnung stellt. Erkundigen Sie sich also schon vorab, welcher Netzbetreiber die günstigsten Partner im Ausland hat.
Versendet oder empfängt man eine E-Mail per Mobilphone, so ist es wichtig die Mail Nachricht mit entsprechenden Abkürzungen zu versehen, so das sie nicht über eine 160 Zeichenfolge kommen. Dies kann ärgerlich werden, wenn der Versender solcher Nachrichten, dies nicht kennt und seine E-Mail Adresse in voller Länge angezeigt wird. Weissen Sie Ihre Freunde und Bekannte darauf hin und testen Sie vor allem das System vorher.

WAP (Wireless Application Protocol)

Dank dem WAP ist es nun auch Handynutzern möglich im Internet zu surfen. Aber doch nur begrenzt und nicht alle Seiten. Die Seiten müssen spezielle für dieses WAP System ausgebaut sein. Das WAP zeigt den Inhalt der Seite, ohne aufwendige Grafiken, Tabellen oder Spalten an. Man kann sich glücklich schätzen, wenn man 20 Wörter zu gleich auf dem Handybildschirm ablesen kann, betrachtet man sich den kleinen Bildschirm der Handys.
Eine für WAP taugliche Seite wird nicht im HTML Format abgespeichert, sondern in vereinfachten WML (Wirelles Markup Language) Format. Das WML funktioniert so ähnlich wie das HTML. Nur ist es für kleine Anzeigen und langsamere Geschwindigkeiten optimiert.

Das Angebot an WAP Seiten ist noch recht dünn, da der Umbau von HTML zu WML, mit einem MEHR an Arbeit und Kosten verbunden ist.

GSM (Global Systems for Mobile Communications)

Der GSM Standart erfreut sich eine wachsenden Beliebtheit und ist heute in über 134 Ländern nutzbar. Das System sucht sich automatisch im Ausland einen anderen Netzbetreiber, über welchen Sie dann telefonieren können. Sie können auch nur über diesen Anbieter telefonieren. Die Rechnung dafür kommt dann über den heimischen Netzbetreiber.
Jedoch muss für diese Nutzung das Handy beim heimischen Netzbetreiber gelegentlich freigeschaltet werden. Erkundigen Sie sich vor der Reise darüber bei Ihrem Netzbetreiber.
Handy mit GSM Technik können auch für ein Notebook genutzt werden, um mit diesem ins Netz zu gehen. Nur liegt die Verbindungsgeschwindigkeit meist bei langsamen 9,9 kBit/s, mit etwas Glück evtl. sogar bei 14,4 kBit/s.

HSCSD (High Speed Circuit Switched Data)

Mit Hilfe dieses System lässt sich Ihrer Handy von den mageren 9,9 kBit/s auf bis zu 43 kBit/s aufstocken. Leider bieten aber nicht als Funknetzbetreiber dieses System an. Fragen Sie vorher Ihren Anbieter.

GPRS (General Packet Radio Service)

Der Grossteil der Netzbetreiber geht jedoch gleich über das GPRS System, mit welchem sich Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 115 kBit/s erreichen lassen. Mit Hilfe dieses System ist der Netzbetreiber auch gleich Internet Provider. Wir haben in unseren versuchen dennoch nie die 115 kBit/s als Übertragungsgeschwindigkeiten erreicht.

EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution)

Das EDGE ist die Erweiterung zum GPRS System. Die Übertragungsrate liegt doppelt so hoch, wie beim GPRS. Jedoch wird diese Technologie schon von dem neuen System dem UMTS überrannt.

UMTS (Universal Mobil Telephone System)

UMTS ist wohl der zeit das non plus ultra, wenn es darum geht mit dem Handy im Netz zu surfen. Übertragungsraten von bis zu 2000Bit/s sind möglich. Es ermöglicht Videokonferenzen und zahlreiche Multimediaanwendungen.

Satellitentelefon

Wenn man unterwegs immer und überall erreichbar sein möchte, so ist das Satellitentelefon wohl die beste, aber auch eine der teuersten Versionen. Das Satellitentelefon bietet einem die Möglichkeit aus den entferntesten Ecken dieser Welt mit einander zu kommunizieren. Vor allem wenn man in gefährlichen Gegenden unterwegs ist, oder immer seinen Sponsor Bericht erstatten darf.

Für dieses kostspielige Netz musst die Betreiber um die 50 Satelliten in das All jagen. Das Satellitentelefon bietet die Möglichkeit mit einer Nummer weltweit erreichbar zu sein. Doch dies hat seinen Preis. Durch das mittlerweile weit verbreitete Mobiltelefon, findet das Satellitentelefon in der breiten Masse kaum anklang, während es für das Militär oder für Geschäftsleute fast nicht weg denkbar ist.

Der Nachteil liegt nicht nur bei dem hohen Preis, sondern auch bei der Grösse der Geräte, welche um ein vielfaches grösser sind, wie Mobiltelefone.

PDA/ Organizer

Bei diesen Geräten handelt es sich um Minicomputer, welche bequem in die Brusttasche passen. Sie werden in der Regel über einen Stift und nicht über eine Maus bedient. Mit einem leichten Tip auf den Bildschirm werden die gewünschten Funktionen über den drucksensitiven Bildschirm bedient. Auf Wunsch kann man sich zu einigen Geräten eine Tastatur dazu kaufen, über welche man dann schneller schreiben kann, als mit Hilfe des Stiftes.
Einige Hersteller bieten auch bei Ihren Modellen die Erkennung einer Schreibschrift an. Wobei dieses System bisher noch nicht zur völligen Reifen getrieben wurde. Es weisst immer noch zahlreiche Fehler auf. Diese kleinen PDAs lassen sich auch an einem Computer für den Datentransfer anschliessen. Dies ermöglicht eine Hotsync Schnittstelle.
Mit Hilfe des PDAs können Sie Adressen, Telefonnummern, Termine, Notizen, Texte, Bilder, Musik etc. abspeichern. Sie sind eine gute alternative zu einem grossen schweren Notebook.

Handy und Computer/Organizer

Mit der Kombination zwischen Handy und Computer/Organizer, können Sie weltweit, ohne sonst benötigen Telefonanschluss ins Internet gehen. Wichtig ist dabei, das die Schnittstelle am Computer/Organizer mit dem Handy kompatibel sein muss. Die meisten Computer/Organizer verfügen mittlerweile über einen Infrarotsender. Dadurch erspart man sich den Kauf von Kabel oder einem externen Modem für die Computer/Organizer. Die Funktion des Modems übernimmt das Handy. Die Übertragungsraten liegen bei bis zu 115kBit/s.

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Notebook

Mittlerweile sind diese Geräte auch in einem einigermassen akzeptablen Ausmass zu haben. Man muss nicht mehr grosse extra Taschen mit schleppen. JVC und Sony bieten mittlerweile Notebooks an, welche bequem in die Handtasche packen und alles vereinen, was ein gutes Notebook benötigt, aber dennoch um ein vielfaches leichter sind.
Das Notebook bietet alles was man für eine ordentliche Kommunikation auf Reisen benötigt, wenn man denn einen Internetanschluss zur Verfügung hat. Man kann Internettelefonie betreiben, chatten, Bilder versenden etc. Mit Hilfe eines PCA Steckplatzes, lassen sich auch Karten von einigen Digital Kameras ablesen.
Jedoch hat man bei Notebooks das grosse Problem, des Stroms. Wo lädt man seine Akku? Auf die Netzspannung ist auch zu achten, wenn man sein treueres Gerät im Ausland an die Dose anschliesst.

Radio

Das Radio unterwegs ist die Verbindung nach Haus und in die Umwelt. Mit Hilfe des Radios, werden Sie über aktuelle Geschehnisse in der unmittelbaren Umgebung oder in der Heimat aufgeklärt. Können Krisengebiete rechtzeitige umfahren oder daraus flüchten.
Radios gibt es für Reisende in allen Grössen, mit Solarzelle, als Überlebensversion oder mit Handkurbel zum eigenen Stromerzeugern. Es empfiehlt sich die Anschaffung eines Weltempfängers mit welchen Sie nicht nur die heimischen Programme, sondern auch deutschsprachige Programme der Deutschen Welle, weltweit empfangen können.

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