Elbsandsteingebirge
Lage und Beschaffenheit
Das Elbsandsteingebirge besteht, wie der Name schon verrät, zu einem Grossteil aus Sandstein und liegt am Oberlauf der Elbe an der Grenze zu
Tschechien. Es erstreckt sich dabei beiderseits der Elbe von Pirna bis D??in und umfasst eine Fläche von gut 700 km².
Die höchste Erhebung im Gebirge befindet sich auf tschechischer Seite - der Hohe Schneeberg mit 723m Höhe.
Gerne wird das Gebirge auch in zwei Gebiete unterteilt. Nämlich in die Sächsische Schweiz auf deutscher Seite und die Böhmische Schweiz auf tschechischer Seite.
Bedeutende und einmalig ist der ständige Wechsel von Schluchten, Tafelbergen, Ebenen und Felsrevieren auf engstem Raum. Dadurch ist eine Vielfalt an Artenreichtum entstanden, welchen man nun versucht mit Hilfe des
Nationalpark Sächsische Schweiz zu erhalten.
Sehenswertes
Festung Königstein- Barockgarten Grosssedlitz
- Bauernmuseum-Creuz Bahratal
- Burg Hohnstein
Felsenbühne Rathen- Heimatstube Berggiesshübel
- Heimatmuseum Dohna
- Heimatmuseum Neustadt
- Heimatgeschichtliches Kabinett Bad Gottleuba
- Kunsthandwerkerhaus Langenwolmsdorf
Landschloss Pirna-Zuschendorf- Schauwerkstatt der Seidenblumenmanufaktur mit "Eisenkeller" Sebnitz
Schloss Weesenstein- Schloss Kuckuckstein - Liebstadt
- Sebnitzer Kunstblumen- und Heimatmuseum
- Waldarbeiterstube Hinterhermsdorf
Nationalpark Sächsische Schweiz
Der
Nationalpark Sächsische Schweiz liegt östlich der Landeshauptsadt
Dresden an der Grenze zur Tschechischen Republik. Er umfasst eine Grösse von ca. 93,5 km². Gegründet wurde der Nationalpark Sächsische Schweiz am 12.09.1990. Zur Zeit der DDR hatte das Gebiet den Status eines Landschaftsschutzgebietes, was in etwa den selben Schutz bot, wie der heutige Nationalpark Sächsische Schweiz. Das Elbsandsteingebirge ist berühmt für seine zerklüftete Struktur und somit auf eine Vielzahl an verschiedenen Klimaregionen.
Die Entstehung der Sächsische Schweiz reicht bis in die Kreidezeit zurück. Ursprünglich war die Sächsische Schweiz von einem Meer bedeckt, wodurch sich am Boden Sand- und Tonschichten ablagerten. Durch das absinken des Meeresspiegels, wurde die 600m dicke Sandsteinplatte start zerklüftet, so das eine einmalige Felslandschaft entstand. Spuren des ganzen findet der interessierte Betrachter noch heute.
An den Hängen finden sich wuchernde Farne, während man in den Tälern zahlreiche Moore vorfindet.
Um dies alles besser betrachten zu können, hält der Nationalpark rund 400km gut markierte Wanderwege und ca. 50km asphaltierte Radweg für den Besucher bereit. Auch Klettersportfreunde kommen im Park auf Ihre Kosten. Beim Klettern sind aber die
Sächsischen Kletterregeln zu beachten.
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