Spreeradweg

Der Spreeradweg führt auf einer Länge von 420 km von den Quellen der Spree hinter Bautzen bis nach Berlin, wo die Spree in Spandau in die Havel mündet.

Wegweisser
Wegweisser

Streckenprofil

  • Länge: 420 km
  • Wegzustand: überwiegend Asphalt
  • Ausschilderung: sehr gut
  • Steigungen: bis Bautzen zahlreiche kleinere Steigungen, ab Bautzen flach
  • Geeignetes Fahrrad: Liegerad, Trekkingrad
  • Verkehrsbelastung: gering
  • Familieneignung: ab Bautzen für Kinder geeignet

Anreise

Stausee Spremberg
Stausee Spremberg
am Radweg hinterm Spreewald
am Radweg hinterm Spreewald

Route

Der Radwanderweg beginnt am Kottmar einem Berg in der Nähe von Ebersbach/ Sachsen und führt ins Herz von Berlin

Quelle bis Bautzen 54,5 km
Der Radwanderweg ist bis Bautzen zum großteile neu asphaltierte und führt nur selten über unbefestigte Wald- und Wiesenwege.
In Elbau ist der Weg nicht gut ausgeschildert. Hier hält man sich an der zweiten Spreequelle im Strandbad rechts entlang in Richtung Bahnhof. Der Weg bis Bautzen hält immer wieder kleine Steigungen bereit, welche eigentlich gut zu meistern sind.
Wer es dann bis Bautzen geschafft hat kreuzt die neue "Sächsische Städte-Route", welche von Dresden über Kamenz, Bautzen, Löbau nach Görlitz führt. Dadurch ergeben sich alternative Anfahrtswege nach Bautzen.
In Bautzen dieser über 1000 Jahre alten Stadt, lohnt es sich einen Aufenthalt einzulegen und sich die historische Altstadt anzuschauen.

Bautzen bis Spremberg 72,5 km
Ab Bautzen wird es nun flacher. Der Weg ist ab hier nun wirklich familienfreundlich. Der Radwanderweg führt über Nebenstrassen bis zur Talsperre bei Bautzen. Es empfiehlt sich am Westufer der Talsperre entlang zuradeln. Dieser ist der schönere. Am Ostufer herscht eher starker Verkehr.
Von Niedergurig bis Uhyst fährt man teils unbefestigten Wegen. Diese werden aber seid den letzten Jahren asphaltiert. Bis Spremberg gibt es einen fast durchgehend asphaltierten Radweg.

Spremberg bis Burg 69 km
Der Radweg von Spremberg bis nach Cottbus ist überwiegend asphaltiertund in eiem guten Zustand. Am Stausee in Spremberg lohnt es sich einen Aufenthalt einzulegen. Sauberes Wasser lädt zum baden ein. Vor dem Campingplatz befindet sich eine kleine Strandbar, welche einen Besuch wert ist. Bei Saspow führt der Weg durch das Peitzer Teichgebiet.

Burg bis Alt Schadow 66 km
Von Burg bis Lübbenau ist der Spreeradwanderweg durchgehend, jedoch z.T. nicht asphaltiert. Bis Lübben ist er dann meistens asphaltiert und führt teils auf einem Deich direkt an der Spree entlang.
Ab Schlepzig bis Krausnick muss man dann auf die Landstrasse. Von Neuendorf bis Alt-Schadow ist der Radweg asphaltiert. Es geht hier immer wieder durch kleine Waldgebiete.

Alt Schadow bis Erkner 116 km
Ab nun führt der Weg immer öfter durch Waldgebiete. Die Wege sind hier zum großteil gut aspahltiert. Es bieten sich gelegentlich gute Möglichkeiten zum baden.
In Fürstenwalde lohnt sich ein Besuch des Doms. Von hieraus sind es noch ca. 80km bis Berlin. Der fast komplett asphaltierte Radweg führt durch einsame Kiefern- und Auenwälder, in denen sich, kurz vor Berlin, noch mal die Ruhe und die Schönheit der Natur genießen lassen. Bevor man dann kurz hinter Erkner vor den Toren Berlins steht.

Sehenswürdigkeiten

  • Walddorf Kottmar (583 m NN) mit Aussichtsturm und Bergbaude sowie Spreequelle (478 m NN), Sagenpfad Eibau Faktorenhof Humboldtmuseum (Weberstube, Dauerausstellung Braugeschichte)
  • Neugersdorf - Barockkirche, Bismarckturm (Aussichtsturm), Spreequelle
  • Ebersbach - Umgebindehäuser, barocke Pfarrkirche, Pflanzengarten, Spreeborn Kottmarsdorf (4 km nördlich von Ebersbach) Bockwindmühle,
  • NeusalzaSpremberg - Reiterhaus mit Museum (Umgebindehaus um 1600),
  • Wald und Erlebnisbad Taubenheim 17 Sonnenuhren an historischen Umgebindehäusern
  • Großpostwitz - Wassermühle Obergurig Böhmische Brücke
  • Bautzen - mittelalterlich geprägte Altstadt, Befestigungsanlagen, Ortenburg ,Reichenturm ("schiefer Turm"), Alte Wasserkunst, Simultankirche St. Petri, Gedenkstätte für die Opfer der politischen Gewaltherrschaft