Fahrrad Schuhe

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Wäre es vorstellbar dass Jan Ullrich mit Gummistiefeln zur Tour de France antritt, Tilmann Waldtahler mit Badelatschen nach Australien radelt; Es wäre wohl die `Tour des Leidens` im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn umso besser ein Schuh zu dem jeweiligen Einsatzgebiet passt, desto erfolgreicher, entspannender und effektiver wird es auf Tour.

Wer hier je schon mal vom Strand in Badelatschen und vielleicht noch auf Klickpedalen zum Kiosk geradelt ist, der weiss wie schön sich die Schlappen um die Paddel formen, die Füsse brennen und was für schöne Verletzungen es geben kann, wenn die Schlappe von der Pedale rutscht.

Der Radhandel bietet mittlerweile für jeden Einsatzzweck einen passenden Schuh zu den verschiedensten Preisen an. Der Wettkampfsportler wird eher auf einen schmalen Schuh, mit harter Sohle zielen, w?hrend der Reisefreund einen Schuh wählt, welcher ein gutes Pedalieren und ein gutes Laufen ermöglichen.

 

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Doch Radschuh ist nicht gleich Radschuh. Die Ansprüche an einen Schuh sind ja, wie oben schon leicht angesprochen sehr unterschiedlich. Während der Reisefreund sich auch mal etwas ohne sein Bike ansehen möchte, wird der Wettkampfsportler sein Rad nur im Ziel beiseite legen und danach nicht mehr all zuviel in den Schuhen herumlaufen. Zu dem ist bei dem Trekkingfreund der Schuh eher weich, während er beim Wettkampfsportler hart sein muss. Auf alle F?lle sollte der Schuh für die jeweiligen Klickpedalen geeignet sein, denn mit Klickpedalen führt es sich sicherer, wenn man es geübt hat.
Ob man nun Klettverschluss oder Schnürschuh nimmt, ist wohl eine Sache der eigenen Einstellung und auch des Verwendungszweckes.
Der Klettverschluss ist für Triathleten oder Leute gut geeignet, welche schnell ihre Schuhe an und ausziehen müssen. Zu dem kann man auch während der Fahrt die Einstellung des Verschlusses ändern. Je nach dem wo der Schuh drückt oder zu locker sitzt. Beim klassischen Schnürschuh muss dazu angehalten werden.

Bei der Sohle entscheidet es sich für welchen Einsatz der Schuhe verwendet werden kann. Eine harte Sohle, welche die Kraft von den Pedalen auf den kompletten Fuss überträgt ist für den Profi des Sports besser geeignet. Der Tourenradler wird wohl schnell merken, dass beim Laufen die weichere Sohle die besser gewesen wäre. Die weichere Sohl dämpft und federt besser beim Laufen. Zu dem sollten Trekkingradschuhe ein stärkeres Profil aufweisen, um einen bessere Trittsicherheit im Gelände zu geben.

Aber was ist zu weich?
Biegt sich der Schuh wie ein Turnschuh durch, so ist dieser für den Radsport völlig ungeeignet. Muss der Schuh eine Einheit zum Pedal bilden, so ist eine feste Sohle empfehlenswerter. Der Schuh ist beim Klicksystem vorne mit dem Pedal auf einer ziemlich kleinen Stelle verbunden. Um einen optimalen Halt und Kraftübertragung zu gewährleisten, bedarf es einer harten Sohle. 

Aber wieso Klickpedalen?
Klickpedalen haben Vorteile. Zum einen bieten sie einen besseren Stand auf dem Pedal, zum anderen erreicht man mit Klickpedalen eine bessere Kraftübertragung am Pedalarm. Man kann nicht nur das Pedal herunterdrücken, sondern auch hochziehen. Mit etwas Übung künnen somit beide Beine immer eine Kraft aufs Pedal übertragen. Somit wird der Tritt runder. Es kommt zu einem müdungsfreieren ahren. Durch das Klickpedal entsteht eine feste Verbindung zwischen Schuh und Pedal, welche mit einer Auswärtsdrehung in Sekunden schnelle gelöst werden kann.
Bei einem Tourenschuh werden die Cleats (Verbindungsglieder am Schuh) meist in der Sohl versenkt, damit Sie beim Laufen geschont werden.

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