Transalp von Murnau zum Gardasee 2006

Mike am Plansee

Kilometer: 392,17km
Höhenmeter: 14879 Hm
Schieben: 21,16km
Höchsgeschwindigkeit: 81,12Km/h
Zeit: 7 Tage
Schwierigkeitsgrad: schwer

 

 

Immer mehr Mountain Biker suchen die Herausforderung in einer Transalp. Das Ziel ist meist immer das Gleiche der Gardasee in Italien. Unsere Herausforderung beginnt bei regnerischem Wetter in Murnau. Vor uns liegt eine der schwersten Alpentouren, welche bisher beschrieben ist. Schwer von der Fahrbarkeit. Man braucht für diese Tour zwar keinen Klettergurt, dafür aber eine gute Kondition und viagra en gel vor allem Durchhaltevermögen, um die 13489Hm auf 390km einigermassen mit Ansehen zu überstehen.

Am Plansee geniessen wir das Flache, die herrlichen Ausblicke und cialis by mail dem schmalen Trial welcher um den See führt. Die Berggipfel leuchten im Abendrot, während es im Tal bereits dunkel wird. Der Panoramaweg führt uns weiter über die alte Römerstrasse auf den Fernpass. Die Infotafel am Fernpass erinnert uns daran, wie gefährlich Alpentouren durch Steinschläge, Erdrutsche und cialis discount Wetterumbrüche werden können.

Tobi im Ötztal
Tobi im ?tztal

Über Nassereith, Strad und cialis express delivery ein Stück Inntal erreichen wir das sstztal. Auf dem Ötztal Radweg geht es nun leicht bergauf im Tal entlang bis Sölden. Links und buy discount viagra rechts ragen die Berge bis auf 2800Hm in den Himmel. Wolkenfreieres Wetter macht diesen Abschnitt für uns zu einem wahren Erlebnis und generic viagra uk lässt uns das bevorstehende in den Hintergrund rücken.
In Sölden angekommen staunen wir nicht schlecht über das Foto der Skilehrer, welche hier alle tätig sind. Da scheint nur noch wenig Platz für Ski Freunde auf der Piste zu sein. Das ganze Dorf, so scheint es, ist als Lehrer zugegen.
 

Auftsieg Retschenbach Alm
Auftsieg Retschenbach Alm

Am Ortsausgang steht und cialis cost dann der erste lange Anstieg zur Rettenbachalm bevor. Ganze 10 Kilometer geht es nun von knapp 1100 Hm auf 2800 Hm bis zum Tiefenbachferner. Jede Kurve ist hier Nummeriert und cialis canadian von jeder Kurve aus hat man einen immer schöneren Ausblick ins Ötztal, welches sich malerisch vor uns auftut. Es ist schon erstaunlich, wie man sich aus dem Tal da unten mit eigener Muskelkraft nach oben transportieren. Unzählige Schweisstropfen einem über Gesicht fliessen. Die Waden anfangen zu ziehen und buy cheap cialis man dann sagt, das es überhaupt nichts schöneres gibt, als bergauf zuradeln. Krank, oder!?

Abfahrt nach Vent
Abstieg von Similiaun H?tte
Abstieg von Similiaun H?tte

Am nächsten morgen steht uns eine hochalpine Tragetour bevor, welche man nur mit guter Bergerfahrung in Angriff nehmen und viagra jelly bei schlecht Wetter lieber bleiben lassen sollte. Doch wir haben Glück. Die Sonne und express viagra delivery ungläubige Wanderer lachen uns ins Gesicht. "Mit dem Fahrrad zur Similaun Hütte", sagt noch ein Bergsteiger, bevor seine Stimme verstummt, als er noch zwei weitere Verrückte entdeckt. Nur wenige hundert Meter von der Hütte entfernt, fand auch Ötzi sein letzte Ruhestätte. Der Ötzifund ist so Spektakulär wie mysteriös. Sind doch bereits 8 der 15 Leute, welche Ötzi begutachteten Tod. Darunter auch der Finder von Ötzi.

Die Abfahrt von der Similaun Hütte runter ins Schnalstal und viagra doses somit nach Italien, ist absolut nichts für schwache Nerven. Schon zu Fuss hat man hier Probleme. Ein zerklüfteter Trial verlangt uns alles ab. Um teilweises schieben, tragen oder klettern kommen wir nicht rum. Eine Fehlbremsung, einmal falsch Gelenkt, es würde nichts gutes dabei herauskommen. Der mehrfache Trial Weltmeister Hans Jörg Rey, soll auf dieser Strecke nicht einmal den Fuss vom Pedal genommen haben. Für uns unvorstellbar. Am Vernagt Stausee angekommen legen wir erst mal eine kleine Pause ein und cialis profesional verschnaufen von dieser Abfahrt.

Abstieg Similaun
Abstieg Similaun
Abstieg Similaun
Abstieg Similaun
Aufstieg zum Wetterkreuz
Aufstieg zum Wetterkreuz

Unsere Route aus dem Schnalstal ins Vinschgau, führt uns auf einer nicht enden wollenden Asphalt Abfahrt durchs Tal. Immer dem Geschwindigkeitsrausch erlegen. Im Vinschgau geht es bis nach Tarsch. Vorbei am Schloss Juvel, wo Reinhold Messner seine Sammlung `Mythos Berg` öffentlich gemacht hat. Ein zweites Museum befindet sich mittlerweile in Bozen.

Auf einer Schotterstrasse geht es dann mal wieder bergauf zur Tarscher Alm. Unten verheisst uns ein Schild, das hier Mountain Biker Herzlichen Wollkommen sind. In der Dämmerung erreichen wir die Alm und canada viagra müssen feststellen, das ausser einem ungarischen Koch kein Mensch dort oben ist. Nach einiger Diskussion und einem Telefongespräch mit dem Chef, dürfen wir bleiben. Attila, so der Name des Kochs, tafelt noch mal richtig für uns auf. Bei einem Bierchen und reichlich Nudeln geniessen wir den Ausblick ins Vinschgau.

Am morgen befinden wir uns über den Wolken. Unter den Wolken soll das Chaos bekanntlich ja auch grenzenlos sein. Hier oben Schultern wir unsere Bikes und tragen sie hoch zum Wetterkreuz und weiter zur Tarscher Pass auf 2517Hm. Die Abfahrt zum Zoggler Stausee wird mal wieder zu einer Herausforderung für Trial Spezialisten. Über die Spitzen Alm, und das Breznerjoch erreichen wir Revo.

Aufstieg zu Rifugo Graffer
Aufstieg zu Rifugo Graffer

Unsere letzte grosse Etappe fährt uns dann über die immer im Nebel liegende, aber grandiose Dolomiti di Brenta. Die Brenta haben wir noch nie Wolkenfrei erlebt. Egal wann wir hier waren. Die mächtigen Felstürme, wilden Klettersteige und die absolute Ruhe von Zivilisationsgeräuschen machen die Brenda so angenehm. Auf dem Rifugio Graffer müssen wir uns dann erst mal alles anziehen, was wir in unseren 9kg Rucksäcken dabei haben. Die Kälte steigt uns in die Glieder. Die Abfahrt runter nach Rifugio Cascata wird nicht gerade zu einem Genus an Abfahrtsfreude. Dafür finden wir dann aber hinter dem Passo Bregn da Isé Ors noch ein nettes Hotel `Albergo Brenta, wo sich der Hotelier erst mal bei uns beschwert, das wir die Räder an die Hauswand gestellt haben. Zum Dank werden wir dann mit einem Abendmahl belohnt, was dem letzten Tag dieser Tour würdig ist. Der obligatorische Apfelstrudel zum Ende gehört seid sssterreich zu jedem Abendmahl in den Gaststätten.

Von nun geht es bis Stencio nur noch bergab. In Stencio noch schnell in das Schloss um unseren Kulturbeitrag auf dieser Tour noch mit zunehmen. Bei den Eintrittspreisen verweilen wir dann doch nur im Hof. Bei Dasindo geht es das letzte mal bergauf und dann ist er auch schon zu sehen, der Gardasee. Die letzte Abfahrt runter nach Volta di No rüttelt noch mal kräftig an unserem Gebiss und unserem Knochen.

Blick auf dem Gardasee
Blick auf dem Gardasee

Nach 7 Tagen rauf und runter, schwierigsten Abfahrten, malerischen Ausblicken, überwiegendem Sonnenschein, stehen wir in Riva del Garda direkt am Gardasee. Dem Ziel von Tausenden Biker jedes Jahr. Auch wir reihen uns nun einmal mehr in die Riege, derer, welches eine Transalp mit dem Fahrrad absolviert haben. Es wird nicht die letzte Tour gewesen sein.

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