Meiningen - Burg Maienluft in Wasungen

  • geeignet für: alle Art Fahrräder (selber gefahren mit dem Liegerad)
  • Gefahrene Kilometer laut Tacho: 58,85km
  • Zeit: ca 4h bei gemütlicher Fahrt
  • Grad: mittel
  • Höchstgeschwindigkeit: 70,9km/h
  • Strecke: ca. 20% Asphalt, 80% befestigter Wanderweg

StartetGPS Track

H?henprofil
Höhenprofil
Werra Tal Radwanderweg
Werra Tal Radwanderweg

Unsere heutige Tour beginnt wieder einmal vor der Meininger Privatbrauerei.
Es geht rechts von der Brauerei entlang auf dem ausgeschilderten Werra Radwanderweg.
Der Weg führt in Richtung Walldorf. Ab dem kleinen Klärwerk von Meiningen hat man das Schloss Landsberg vor Augen, welches heute ein fünf Sterne Hotel beherbergt. Der Weg fährt über einen asphaltierten Feldweg bis nach Walldorf.

 

 

Walldorf Kirche
Walldorf Kirche

In Walldorf kann man nun schon seine erste Sehnswürdigkeit besuchen. An der Dorfkirche von Walldorf, geht eine Weg links ab und führt uns zur Sandstein- und Märchenhöhle von Walldorf.
Entstanden ist diese Höhle für die damalige Sandgewinnung. Damals verdienten ganze Familie mit der feinkörnigen Sandgewinnung Ihr Geld. Mit einfchen Mitteln wurde Bundsandstein gewonnen, zermalen und in der Umgeung an Hauslhalte verkauft, welchen diesen als Scheuersand nutzten. So entstand im Laufe der Zeit ein über 65.000 Quadratmeter grosses unterirdisches Labyrinth.
Öffnungszeiten der Sandstein- und Märchenhöhle Walldorf: Töglich vom März bis Oktober von 10:00 Uhr - 17:00 Uhr (im Hochsommer bis 18:00 Uhr / im Winter geschlossen). Weitere Auskünfte unter Telefon: 03693/881277.

Werra Radwanderweg - Blick auf die Burg Maienluft
Werra Radwanderweg - Blick auf die Burg Maienluft

Aus Walldorf kommend halten wir ns nun weiter auf dem Werra Radwanderweg in Richtung Wasungen. Der Weg führt uns entlang der Werra auf einem gut befestigten Waldweg. Der Weg ist überwiegend flach und gut zu fahren.
Nach wenigen Kilometern erreicht man dann Wasungen. Ca. 500m nach dem Ortseingangsschild von Wasungen hat man die Möglichkeit zu einer Eispause im Eis Café.
Wasungen liegt in der idyllischen Hügellandschaft des Werratals, zwischen Thüringer Wald und Rhön. 874 wurde Wasungen erst mals urkundlich erwähnt. Die wirkliche Gründung der Stadt Wasungen ist auf eine Marktsiedlung zurück zuführen, welche im 12. Jh. unterhalb der Burg auf dem Schlossberg, die später und heutige Maienluft anlegten wurde.
Zu DDR Zeiten war Wasungen die Karneval Hochburg des Ostens und ist es wohl heute auch noch. Auch heute findet noch immer alljährlich ein grosser Umzug statt.

Brunnen in Wasungen
Brunnen in Wasungen

Die Strasse führt nun an eine Kreuzung. Wir biegen nach rechts in Richtung Meiningen ab und fahren hinter der Brücke gleich wieder nach rechts in die Sackgasse. Am Ende der Sackgasse kann man über eien Fussgänger Brücke fahren und komt direkt auf dem Marktplatz von Wasungen raus. Hier findet man nun einen Brunnen, welcher auf die Narrenzeit in Wasungen schliessen lässt.
Wir überqueren die B19 und folgen den Wegweissern zur Burg Marienluft. Nun steht uns der schwerste Anstieg auf dieser Tour bevor. Absteigen sei erlaubt. Der Weg bergauf ist ca. 1,5 Kilometer lang.

Turm der Burg Maienluft
Turm der Burg Maienluft

Oben angekommen bietet sich, bei schönem Wetter, ein wundervoller Ausblick, über das Werratal, in die Rhön.
Die heutige Burg beherbergt ein Hotel und ein Gaststätte. Unterhalb der Burgruine fährt ein Waldweg am Hang entlang. Fährt man diesen Weg ca. 1 Kilometer rein, kommt man an denn fast vergessenen Forstbiotanischen Garten.
Hier kann man Kiefern und Waldpflanzen aus der ganzen Welt bewundern. Klein aber schön. Wenn man diesen Garten besucht haben sollte geht es wieder auf dem selben Weg zurück zur Maienluft.

Burg Maienluft
Burg Maienluft
Waldweg hinter der Burg Maienluft
Waldweg hinter der Burg Maienluft

Ab der Maienluft halten wir uns nun auf dem Wanderweg Hohe Strasse, welcher gelb markiert ist. Der weg fährt uns einen Grossteel entlang am berghang und bietet durch die Kiefernbaumkronen einen fantastischen Blick auf das rechts von usn liegende Werratal.
Hier kann man teilweise bis ans Ende von Meiningen schauen und die breite des Tales auf sich wirken lassen. Wenn man mit offenen Augen durch die Gegend fährt hat man evtl. sogar die Chance einen Feuersalamanda zusehen, welcher auf der `roten Liste` steht und vom Aussterben bedroht ist.

Oberwallbachm?hle
Oberwallbachmühle

Folgt man nun immer diesem gelben Wanderweg, welcher wirklich gut ausgeschildert ist, kommt man nach ca. 8 Kilometern an einen Wegweisser, welcher uns gerade aus nach Walldorf und rechts bergab zur Oberwallbachsmühle verweisst. Wir biegen rechts zur Oberwallbachsmühle ab und haben nun einen ca. 2 Kilometer lange, Kurven- und schotterreiche Abfahrt vor uns.
Wir kommen nun direkt an der Oberwallbachsmühle raus, welche ihre Entstehung im 17./18. Jahrhundert hatte. Heute steht die Oberwallbachsmühle unter Denkmalschutz und beherbergt heute eine kleine Pension. Von hier aus hat man auch wunderbare Möglichkeiten zu weiteren Wanderungen oder Radtouren zustarten.

Metzels Fachwerkhaus
Metzels Fachwerkhaus

Von der Oberwallbachmühle fahren wir nun den Asphaltweg hoch nach Metzels. Der Ort wurde erst mals im Jahre 1228 urkundlich erwähnt. In dem Ort befindet sich die St. Nikolai heiligen Kapelle, welche so um das jahr 1229 entstanden sein soll. Bei Renovierungsarbeiten im Jahre 1987 wurde eine Piscina aus dem Jahre 1229 entdeckt. In ihr steht eine Christusfigur aus dem Jahre 1490.

Blick Dolmar
Blick Dolmar

Hinter dem Sportplatz beginnt nun der Dolmar Rundwanderweg. Wir fahren auf einem Feldweg. Nicht wundern, wenn einen hier wenige Autos begegnen. Dieser Weg ist für Autos frei. Allerdings komme diese auch nicht weit.
Wir setzen unseren Weg in Richtung Kühndorf fort und haben nun rechts von uns den Dolmar.
Der Dolmar ist der höchste Berg in der unmittelbaren Umgebung von Meiningen und diente zu DDR Zeiten der Sowjet Armee als Stützpunkt um die Amerikaner, welche auf der Wasserkuppe sassen, abzuhören. Erst seid der Wende im Jahre 1989 ist der Dolmar für die Allgemeinheit wieder offen.

Abfahrt nach Utendorf
Abfahrt nach Utendorf

Der Weg fährt uns durch ein Waldstück. Ab und zu kann man links durch den Wald einen Blick auf den Thüringer Wald erhaschen. Nach ca. 5 Kilometern kommen wir dann zu einer aspahltierten Strasse, welche links Bergauf und na ja, rechts bergab fährt. Wer will kannn nun noch mal den nicht mal einen Kilometer direkt auf den Dolmar fahren und einen Rundumblick von Rhön und Thüringer Wald geniessen. Auch auf dem Dolmar kann man übernachten und Speissen.
Bergab gelangt man nach ca. 700m. an einem Parkplatz, wovon rechts ein Wanderweg abgeht. Diesen Wanderweg fahren wir rein und halten uns weiter entlang auf dem Dolmarrundwanderweg.

Utendorf Kriche
Utendorf Kriche

Bei der Abfahrt nach Utendorf ist etwas Vorsicht geboten, da man hier auf groben Schotter bergab fährt. Damit man keinen Durchschlag bekommt bitte langsam fahren.
Utendorf ist ein kleines verschlafenes Örtchen, welches 1348 erst mals urkundlich erwähnt. Die Kirche in Utendorf wurde 1821 neu erbaut, nach dem die alte Kirche kurz nach einem Gottesdienst eingestürzt war. Die Grundmauern stammen jedoch noch aus dem Mittelalter.
Von Utendrof aus hält man sich nun auf dem roten Wanderweg in Richtung Meiningen. Man fährt durch das Neubaugebiet von Meiningen, welches noch aus DDR Zeiten stammt. An der Kreuzung biegt man nach rechts ab und muss nun leider für ca. 1 Kilometer auf der B19 fahren.
Wenn man unter der Eisenbahnbrücke durchradelt, fährt man geradeaus. nun immer geradeaus halten und über die kommende Fussgängerbrücke fahren. Links sieht man dann schon wieder die Meininer Brauerei und das Schloss Elisabethenburg.