Sukhothai - Nong Khai

Die Weiterfahrt durch Thailand bleibt entspannt. In verschiedenen Landesteilen werden regionstypische Produkte am Strassenstand angeboten. So durchqueren wir die Strasse der gegrillten Krebse nach Pithsanoluk und biegen dann an den gegrillten Bananen Richtung Mekong ab. Es folgen die Besenmacher, Mandarinen- und Papayaverkaeufer, die Ansiedlung der Gaertnereien und Huehnerkorbflecheter. Wir erreichen den Mekong und damit die Fisch-Paradies-Avenue: Verkaufsstaende mit Aal in durchsichtigen Plastiktueten - Mahlzeit! 200km folgen wir dem Fluss. Hier ist dieses Land noch richtig verschlafen (vorallem hinterm Verkaufsstand schlafen sie schon mal gern). Viele leben in einfachen Holzhauesern.

Immer wieder kreuzen Wats und unzaehlige goldene Buddhastatuen unseren Weg. Durch ihre Vielzahl verlieren sie an Reiz und auch das religioese Drumherum wie in Nepal vermissen wir hier!

Zum ersten Mal fuehlen wir uns so richtig wie im Urlaub! Hier und da geniessen wir am Abend ein leckeres einheimisches Bierchen und lauschen schnulziger Thaimusik. Schlaflose Naechte bereitet uns eine andere thailaendische Leidenschaft die "Karaoke Bars". Vor 24 Uhr kennen die keine Gnade und begnadete Saenger waren die wenigsten von ihnen!!!

Einen kulinarischen Fehltritt hatten wir noch! Am Strassenstand wollte ich schnell noch zwei gekochte Eier mitnehmen. Laechelnd und voller Vorfreude zeige ich drauf und der Koch (nicht Eierverkaeufer wie ich hoffte) legt los. Hingebungsvoll rollt einen duennen Teig aus, schlaegt das natuerlich ungekochte Ei rein und rollt es zusammen. Schnell lehne ich noch die Banane ab die er dazu reindruecken will, doch dass er reichlich Dosenmilch und Zucker ueber das Kunstwerk giesst kann ich nicht mehr verhindern! Vielfaeltiges, kreatives Thailand!