Liegeradberichte Andalusien 2004 - Bericht 4

Barbate
Barbate

Tarifa lies ich nach einem halben Tag Aufentahlt hinter mir zurück. Mein Weg führte mich weiter auf der E05 in Richtung Barbate.

Barbate liegt im äussersten Süden Spanien, direkt am Playa del Carmen der Costa de la Luz. Seine Lage zwischen dem ausgedehnten Naturschutzgebiet mit seinen Pinienwäldern im NW , dem Marschland (Marismas) im SO und den kilometerlangen naturbelassenen und leeren Stränden. In dem Ort findet man keine monströsen Hotelbauten. Somit hat der alte Fischerort eine ursprüngliche, an der spanischen Atlantikküste wohl einzigartige Atmosphäre. Beeidruckend war auch das kleine Infos Häuschen am Orsteingang. Hier wurde ich mit aktuellen Informationen, sowie einen kleinen Stadtplan ausgestattet.

Cabo Trafalgar
Cabo Trafalgar

Am besten hält man sich in westlicher Richtung am Strand entlang und findet am Ende von Barabate eine der grössten Sanddünnen Spaniens. Hinter Barbate muss man eine Strasse bergauf radeln, welche links und rechts von Pinienbäumen gesäumt ist. Der Weg führt nun in Richtung Cabo Trafalgar. Einem kleinen idyllischen Ferienort mit zahlreichen Ferienwohnungen, einem alternativen Campingplatz und einem Leuchturm. Umgeben von Pinienwald und Feldern und entlang eines 2 km langen Sandstrandes.

Richtung Molino Castro
Richtung Molino Castro

Mein Weg führte mich nun entlang einer kargen trostlosen Gegend bis nach Vejer. Einem kleinen typischen andalusischen Ort. Hier hielt ich mich nur kurz auf.
Der Ort ist mehrfach ausgezeichnet worden: Als Stadt von Historischem und Künstlerischem Wert und als eine der schönsten Städte Spaniens. Mich zog es alllerdings weiter. Raus ins grüne. Doch grün gab es nicht im Übermass.
Auf der Strecke nach Benalup, einem kleinen Ort in einem ehemlas bedeutendem Feuchtgebiet (heute leider trocken gelegt), fand ich auch meinen geliebten Zaun am Strassenrand wieder. Dieser begleitete mich nun seid Barbate wieder und erschwerte die Schlafplatzsuche ungemein.

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